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Winsen droht ein Verkehrskollaps

Ab Anfang Januar wird die Luhebrücke gesperrt und abgerissen
thl. Winsen. Da kommt etwas ganz Großes auf Winsen zu! Und es bleibt zu hoffen, dass es nicht so schlimm wird, wie befürchtet. Voraussichtlich ab Montag, 6. Januar, wird die Luhebrücke im Zuge der L234 (Hansestraße) gesperrt und abgerissen. Dann müssen sich rund 13.600 Fahrzeuge, die das Bauwerk täglich queren, einen anderen Weg suchen. Und der führt für die meisten durch die Stadt.
Dirk Möller und sein Team von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg stellten jetzt in der Stadthalle den Bauzeitenplan und die Umleitungsstrecken vor. Rund 60 Bürger waren zu der öffentlichen Veranstaltung gekommen.
Man wolle den Verkehr frühzeitig "abfangen", hieß es. Bereits auf der Autobahn sollen Schilder aufgestellt werden, die auf die Sperrung der Straße hinweisen. Verkehrsteilnehmer mit dem Ziel Winsen-Süd sollen gleich die Autobahnabfahrt Winsen-Ost und die Osttangente nutzen. Ansonsten wird der Verkehr vom so genannten BGS-Kreisel bis zur so genannten Wolperding-Kreuzung über den Stadtring. In diesem Bereich soll rund um die Uhr eine grüne Welle für Tempo 30 eingerichtet werden. Dafür werden extra einige Ampeln umgebaut. Die Planer schätzen, dass die Zahl der Fahrzeuge, die die Hamburger Straße befahren, von derzeit rund 11.000 auf etwa 21.000 täglich steigen wird. Da droht vor allem zu den Rush-Hour-Zeiten ein dickes Verkehrschaos. Die Vertreter der Landesbehörde versprachen nachzubessern, sollten die jetzt geplanten Maßnahmen nicht ausreichen.
Nach der Sperrung der Brücke folgt der Abriss, der bis Ende Februar andauert. Dann sollen je nach Wetterlage die Gründungsarbeiten für die 27 neuen Betonpfeiler erfolgen. Voraussichtlich ab Mai wird dann mit dem Fahrbahnüberbau begonnen, der Anfang Oktober abgeschlossen sein soll. Mit dem Ende der Restbauarbeiten und der Eröffnung der Brücke wird Ende Oktober gerechnet.