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Winsen: Pavillon auf ehemaligen Gartenschaugelände wird erhalten

thl. Winsen. Der Widerstand der Bürger gegen den Abriss des chinesischen Pavillons in den Gärtnerfantasien hatte Erfolg: Das Bauwerk soll erhalten bleiben. Das teilte die Stadt Winsen jetzt mit.
Rückblick: Im vergangenen Jahr hatten sich Mängel an dem Pavillon gezeigt, die aus Gründen der Verkehrssicherung eine Entscheidung über die Zukunft der baulichen Anlage erforderten. "Die Standsicherheit des Gebäudes war mit der Ziegeleindeckung nicht mehr gewährleistet und um jede Gefährdung auszuschließen, wurde der Abriss des ursprünglich nur für die Landesgartenschau 2006 errichteten Pavillons erwogen", sagt Bürgermeister André Wiese (CDU). So habe die erste Empfehlung der Baufachleute von Stadt und Landkreis gelautet.
Dagegen hatte sich Widerstand von verschiedenen Seiten erhoben. Grund: Der Pavillon sei in jedem Fall erhaltenswert, er präge den Park und halte die Erinnerung an die Landesgartenschau wach, hieß es. Und weiter: Im Übrigen handele es sich um ein Geschenk des chinesischen Distrikts Xuhui an den Landkreis Harburg, das es zu bewahren gelte.
Jetzt die Kehrtwende. „Das sind gute und gewichtige Gründe, um den Pavillon zu erhalten“, so Wiese. „Deshalb haben sich die Stadt, der Landkreis und der Förderverein Gartenschau jetzt auf eine Kompromisslösung verständigt: Der
Pavillon bleibt zunächst als offener Gartenpavillon bestehen, wird mit vertretbarem Aufwand aufgemöbelt und kann gegebenenfalls später auch wieder eingedeckt werden.“