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Winsener Bauhof-Chef zieht Bilanz: Ein Winter, der keiner war

Klaus-Dieter Twesten steht in der "Restmenge" des Streusalzes für diesen Winter
thl. Winsen. Die Temperaturen steigen, der Frühling steht vor der Tür. Zeit für Winsens Bauhof-Chef Klaus-Dieter Twesten einmal eine Bilanz über den Winter zu ziehen.
"Eigentlich hatten wir keinen Winter", sagt er. "Ich mache diesen Job seit 20 Jahren , aber so etwas, wie dieses Jahr, habe ich noch nicht erlebt. Das war absolut unnormal." Twesten meint damit das ständige Auf und Ab der Temperaturen. Es gab keine längere Kälteperiode. Das machte sich auf dem Bauhof bemerkbar.
"Wir sind wie im vergangenen Jahr auch 45 Mal ausgerückt", so Twesten. Dabei wurden 250 Tonnen Salz und rund 20.000 Liter Sole - eine salzhaltige Flüssigkeit - verbraucht. "Das ist deutlich weniger als im Vorjahr", so Twesten. Seinerzeit habe man knapp 400 Tonnen Salz und 50.000 Liter Sole auf die Straßen gebracht. Auch die Personalstärke konnte bei den Einsätzen deutlich zurückgefahren werden. Statt wie üblich 16 bis 18 Mann pro Einsatz, kam man bis auf zweimal immer mit den vier Leuten aus der Bereitschaft aus. Grund: Es hat weder eine extreme Glätte noch einen extremen Schneefall gegeben. Twesten: "Hauptsächlich streuen mussten wir in den Elbdörfern und auf Brücken."
Winsens Kämmerer Matthias Parchatka werden die Zahlen freuen. Denn die Stadt zahlt für eine Tonne Streusalz 98 Euro. Das ergibt allein beim Salz eine Einsprung von knapp 15.000 Euro gegenüber dem Vorjahr.