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Winsener Schüler sehr interessiert an Ausstellung über Flucht und Vertreibung

Bei der Ausstellungseröffnung (v. li.): Steffen Theißing, Oliver Wozniok, Uwe Harden und Karl-Friedrich Boese (Foto: IGS Winsen)
ce. Winsen. Flucht und Vertreibung waren die Themen der Wanderausstellung „Geflohen –Vertrieben – Angekommen?!“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die jetzt an der IGS Winsen-Roydorf zu Gast war. Die Präsentation spannte den zeitlichen Borgen von den Flüchtlingströmen der 1940er Jahre zur Flüchtlingsthematik in der Gegenwart. Eröffnet wurde die Ausstellung durch Karl-Friedrich Boese, Bildungsreferenten des Volksbundes für den Bezirk Lüneburg-Stade, und Vize-Landrat Uwe Harden. Mit dabei waren Vize-Schulleiter Oliver Wozniok und Steffen Theißing als für das Ausstellungsprojekt verantwortlicher Lehrer.
Karl-Friedrich Boese und Uwe Harden betonten, wie wichtig es sei, sich auch 70 Jahre nach Ende des Weltkrieges mit dessen Auswirkungen zu beschäftigen. Uwe Harden wies die Schüler eindrücklich darauf hin, dass viele ihrer Familien die Folgen von Flucht und Vertreibung erlebt hätten, habe sich doch die Einwohnerzahl im Landkreis Harburg durch die Fluchtbewegungen der Nachkriegszeit verdoppelt.
"Durch Krieg verlieren alle. Deshalb muss es unser oberstes Ziel sein, ihn zu verhindern“, mahnte Karl Friedrich Boese angesichts der Flüchtlingskatastrophen von damals und heute. Daher sei es umso wichtiger, dass sich jeder mit der Vergangenheit auseinandersetze, um heute die richtigen Entscheidungen zu treffen. Oliver Wozniok erklärte, er erkenne bei den Schülern ein ausgeprägtes Demokratieverständnis, und freute sich über deren großes Interesse an der Ausstellung.