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"Wir fühlen uns abgestempelt!": Christiane Ruppert beklagt mangelhafte Belieferung durch Post

Nur sporadische Belieferung: Christiane Ruppert hat Listen darüber geführt, wann die Post bei ihr ausgeliefert wurde
ce. Winsen. "So wie die Post mit uns umgeht, fühlen wir uns wahrhaft abgestempelt! Von Service kann da keine Rede sein." Das sagt Christiane Ruppert (60) aus Winsen, die mit Ehemann Erich in einem Mehrparteienhaus lebt. "Wenn wir Haubewohner Briefe und andere Sendungen pünktlich bekommen, ist das Glückssache."
Christiane Ruppert hat einige Monate lang Listen geführt, an welchen Tagen der Postbote ins Haus kam. In den meisten Wochen war dies nur alle zwei bis drei Tage der Fall. "Mein Mann hat eine Computerzeitschrift abonniert und sollte die ja eigentlich vor allen anderen Käufern bekommen. Tatsächlich lag sie aber eher am Kiosk als in unserem Briefkasten", klagt die Frührentnerin. "Auch einen Brief mit einer Einladung zu einer Familienfeier hätten wir fast zu spät bekommen, weil er so lange unterwegs war."
Mehrfach haben sich Christiane und Erich Ruppert beim Kundenservice der Post über die Missstände beschwert. Und ebenso oft pauschale Antwortschreiben mit stets gleichem Wortlaut erhalten. "Ihr Anliegen ist für uns eine wichtige Information, um so unsere internen Betriebs- und Arbeitsabläufe verbessern zu können. Daher haben wir die örtliche Zustellabteilung sofort über Ihre Beanstandung informiert", heißt es darin. Verbessert hat sich jedoch kaum etwas. "Uns kommt es vor, als wenn die Post die Beschwerden nur noch verwaltet, anstatt Abhilfe zu schaffen", so Christiane Ruppert.
Ihre Tochter war seit Dezember vergangenen Jahres mit befristeten Arbeitsverträgen für die Post tätig, wurde aber ab Ende Mai nicht mehr beschäftigt. Christiane Ruppert schüttelt hierüber nur den Kopf: "Bei solchen Austräger-Engpässen sollte die Post doch für jeden Menschen dankbar sein, der für sie arbeiten möchte!"