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"Wir sind kaputt - und überglücklich": Brandschützer erklommen beim "Firefighter Stairrun" Berliner Hotel

Nach dem Treppenlauf (v. li.): die Feuerwehrleute Eva Stock, Bernhard Mindrup, Phillip Sonnenwald und Vivien Hupertz mit Nachwuchs (Foto: Frank Hupertz)
ce. Landkreis/Berlin. "Wir waren überglücklich, kaputt und müde", erklärten die vier Feuerwehrleute aus dem Landkreis Harburg einhellig, die jetzt - zusammen mit rund 770 weiteren Teilnehmern aus elf Ländern - beim alljährlichen "Firefighter Stairrun" im Park Inn by Radisson-Hotel in Berlin starteten. Dort mussten sie 770 Treppen über 39 Etagen und 110 Höhenmeter auf Zeit überwinden.
Beim bundesweit größten Brandschützer-Treppenmarathon machten zehn reine Frauenteams, 41 Mixed-Mannschaften und 335 Männer-Gruppen in unterschiedlichen Altersklassen mit. Aus der Elbmarsch waren die Männerteams Bernhard Mindrup (Feuerwehr Schwinde-Stove)/Phillip Sonnenwald (Wulfsen) und das Frauenduo Eva Stock (Avendorf)/Vivien Hupertz (Tespe) mit von der Partie. Sie erreichten ihr Ziel in 9:31 Minuten bzw. 16:28 Minuten. "Es ist schon ein Erfolg, das Dach des Hotels überhaupt zu erreichen - erst recht, wenn man dabei eine etwa 30 Kilogramm schwere Feuerwehr-Ausrüstung samt angeschlossenem Atemschutzgerät trägt", so der Tenor des Quartetts.
Die Schnellsten beim siebten "Firefighter Stairrun" waren in der jüngsten Altersklasse (zusammen bis 79 Jahre) wieder drei polnische Teams. Champions wurden nach 2016 erneut die Starter aus Stettin (Szczecin) - die mit einer Rekordzeit von 5:41 Minuten ihr Vorjahresergebnis sogar um eine Sekunde verbesserten.