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Zu schade zum Wegwerfen

Maike Kleber mit dem zwei Meter langen Buckelwal Fotos: thl
Maike Kleber macht Kunst aus gefundenem Plastik

thl. Winsen. "Seit langer Zeit beschäftigt mich das Thema 'Plastikmüll' sehr", sagt Therapeutin Maike Kleber aus Winsen. "Mir ist über die Jahre hinweg aufgefallen, dass der Müll, der an den Stränden meines Lieblings-Urlaubslandes Dänemark angeschwemmt wird, immer mehr zunimmt." Also fing sie zusammen mit ihrer Freundin Heike Schrader an, den Plastikmüll aufsammeln. "Erst haben wir ihn vor Ort entsorgt", sagt Kleber. "Doch dann kam uns die Idee, aus dem Plastikmüll etwas zu machen, um mahnend auf die Müllmenge in unseren Meeren aufmerksam zu machen."
Herausgekommen sind eine Vielzahl an Skulpturen, die ausschließlich aus gefundenem Plastikmüll gefertigt wurden - vom kleinen Tintenfisch bis hin zum zwei Meter langen Buckelwal. "Auf unserem Privatgrundstück hatten wir auch schon einen acht Meter langen, begehbaren Plastikmüll-Wal ausgestellt", erzählt Maike Kleber stolz. "Im Inneren waren Walgesänge zu hören. Außerdem hatten wir dort Quallen aufgehängt, die ich aus gefundenen Plastiktüten gehäkelt hatte."
Mittlerweile haben Kleber und Schrader einige ihrer Kunstwerke schon mehrfach ausgestellt. Derzeit sind einige Exemplare in der Praxis von Therapeutin Maike Kleber in Winsen zu sehen. Wer diese besichtigen möchte, kann unter Tel. 0176 - 23251773 gerne einen Termin vereinbaren.