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Zugausfall ohne Ankündigung - Klassenfahrt fiel beinahe ins Wasser

Um den Metronom gibt es mal wieder Aufregung
thl. Winsen/Radbruch. Eine Klassenreise von Drittklässlern der Grundschule Radbruch nach Sylt wäre am Montagmorgen beinahe ins Wasser gefallen. Grund: Ein Zugausfall beim Metronom. Pünktlich um kurz vor 8 Uhr standen die Kinder mit ihren Eltern und Lehrern auf dem Radbrucher Bahnhof und warteten gespannt auf den Zug um 8.13 Uhr, der sie nach Hamburg bringen sollte. Mehr durch Zufall entdeckte ein Elternteil wenige Minuten vor der eigentlichen Abfahrt auf der Anzeigentafel die Mitteilung, dass der Zug ausfalle und um Verständnis gebeten werde. Keine Begründung und auch keine Durchsage.
Nach einer Schrecksekunde wurde eifrig telefoniert, denn es galt, am Hamburger Hauptbahnhof den Anschlusszug nach Sylt pünktlich zu erreichen. Minuten später wurden die Kinder mit mehreren Autos von den Eltern nach Winsen kutschiert, wo sie in einen anderen Metronom stiegen und ihre Klassenfahrt antreten konnten.
Aber warum fiel der ursprüngliche Zug aus? "Wir hatten bei einem Vor-Zug eine technische Störung. Deswegen fiel der Nachfolger aus", erklärt Heike Prost von der Metronom-Pressestelle. Aber warum wurde das nicht rechtzeitig durchgesagt? Prost: "Da haben wir keine Aktien drin, Durchsagen sind Sache der Bahn."