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100.000 Euro als Zuschuss von der Gemeinde Gödenstorf für Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Landeskirchlichen Gemeinschaft

Der Entwurf für den Umbau des Gemeinschaftshauses: Der Haupteingang wird an die Westgiebel-Seite verlegt, der Hintereingang als Terrasse ausgebaut (Foto: archiv/Landeskirchliche Gemeinschaft Gödenstorf)
ce. Gödenstorf. Großer Jubel bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Gödenstorf: Der Gemeinderat beschloss am Mittwochabend, die notwendigen Umbau- und Sanierungsarbeiten im LKG-Domizil an der Hauptstraße (das WOCHENBLATT berichtete) mit 100.000 Euro zu bezuschussen. "Die LKG öffnet sich - wie jetzt wieder beim Public Viewing während der Fußball-EM - immer mehr für die Menschen aus dem Dorf und der Umgebung. Auch die von der Gemeinschaft geleistete Flüchtlingsarbeit ist hoch anzuerkennen", begründete Bürgermeister Eckhard Schröder die Ratsentscheidung.
Geplant sind im LKG-Haus: energetische Maßnahmen wie der Austausch des durch Regen stark angegriffenen Flachdaches durch eine schräge Variante über dem Nebenraum des Gemeinschaftssaals, die Verlegung des Haupteinganges von der Landesstraße an die Giebel-Westseite inklusive Errichtung eines Windfanges, die Erneuerung von Fenster- und Türisolierungen sowie die Umwandlung des derzeitigen Hintereingangs in einen Lager- und Terrassenbereich. Zudem ist eine Renovierung des Nebenraumes des Gemeinschaftssaals erforderlich.
"Es ist toll, dass die Gemeinde uns so großzügig unterstützt", bedankte sich Thomas Müller vom LKG-Hausausschuss. Für den voraussichtlich insgesamt rund 255.000 Euro teuren Umbau wurden in den vergangenen gut fünf Jahren bei Gemeinschaftsmitgliedern und -freunden 100.000 Euro an zweckgebundenen Spenden gesammelt. Nach dem Zuschuss aus der Gemeindekasse sind noch etwa 55.000 Euro offen. "Wenn die LKG für ihr Vorhaben keinerlei öffentliche Zuschüsse bekommen sollte, wäre der Rat auch bereit, über eine weitere finanzielle Hilfe zu reden", kündigte Eckhard Schröder an.
Als das WOCHENBLATT den bei der Sitzung verhinderten LKG-Vorsitzenden Wolfgang Stöckmann über den Zuschuss informierte, konnte der es kaum fassen: "Das ist wirklich der Hammer. Es bestätigt unsere Arbeit. Klasse!"