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40 Plätze für Pendler - Gemeinde legt Planung für Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage am Steller Bahnhof vor

Der Pendler-Parkplatz am Steller Bahnhof ist täglich hoffnungslos überfüllt. Es gibt viele "Wild-Parker" (Foto: thl)
thl. Stelle. Die Park-and-Ride-Anlage auf der Rückseite des Steller Bahnhofes im Penellweg soll um 40 Stellplätze erweitert werden. Die entsprechende Planung will die Gemeinde jetzt im zuständigen Fachausschuss vorstellen.
Die Stellplätze sollen auf einer gemeindlichen Fläche westlich der K22 entstehen, unweit der jetzigen Ablage. Ein direkter Anschluss dort ist aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht möglich (das WOCHENBLATT berichtete). Eine grundsätzliche Genehmigung für die Erweiterung hatte der Verwaltungsausschuss bereits im August vergangenen Jahres gegeben. Grund: Durch die Sperrung der Decatur-Brücke in Maschen und vor allem durch den Bau des kostenpflichtigen Parkhauses am Winsener Bahnhof, weichen immer mehr Pendler auf die Plätze in der Gemeinde Stelle aus.
Und so soll der Parkplatz aussehen:
Die Befestigung ist mit Betonsteinpflaster vorgesehen. Die Stellplatzmarkierung erfolgt mit farblich abgesetzten Betonsteinen. Der Parkplatz wird mit einem Dachprofil erstellt, so dass das Niederschlagswasser zu den Seiten über die Hochborde, die auf Lücke gesetzt werden, in Sickermulden abgeleitet wird. Für die Beleuchtung werden vier Lampen installiert.
Der Bau der Stellplatzanlage schlägt mit rund 106.000 Euro zu Buche. Damit in 2019 gebaut werden kann, muss die Gemeinde bis zum 31. Mai dieses Jahres ein Förderantrag bei der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) stellen. Die LNVG fördert 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Weitere Gelder gibt es aus den Förderfonds der Metropolregion Hamburg in Höhe der Hälfte der verbleibenden Kosten. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei somit ca. 15.000 Euro.