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André Bock fordert: "Gleichbehandlung für alle Flüchtlinge"

André Bock (Foto: André Bock)
thl. Winsen. Der Winsener CDU-Landtagsabgeordnete André Bock (Foto) hat gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen aus der Metropolregion Hamburg eine „Kleine schriftliche Anfrage“ in den niedersächsischen Landtag eingebracht, die sich mit den Wartezeiten der Flüchtlinge in der Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)-Außenstelle Hamburg beschäftigt.
Grund ist der Fall von drei syrischen Flüchtlingen, die in Jork wohnen und über vier Monate darauf gewartet haben, dass ihre Fälle endlich bearbeitet werden. "Der Bericht über die verschleppte Bearbeitung löste in einer Diskussionsveranstaltung der hiesigen CDU großes Unverständnis bei den Zuhörern aus", begründet Bock den Antrag. Der Verdacht: Niedersächsische Flüchtlinge werden nachrangig behandelt, zuerst wickelt die Behörde die Hamburger Fälle ab.
André Bock möchte von der rot-grünen Landesregierung wissen, welche Niedersächsischen Landkreise und Gebietskörperschaften der BAMF-Außenstelle Hamburg zugeordnet sind und wie hoch die Verfahrensdauer der zu bearbeitenten Fälle aus Niedersachsen ist. Aus Sicht der Landtagsabgeordneten müsse die Landesregierung dringend erklären, was sie zutun gedenke, um eine Gleichbehandlung aller Flüchtlinge in Bezug auf das Bearbeitungsverfahren unabhängig von föderalen Grenzen zu gewährleisten?