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"Bahn vertröstet die Stadt nur"

Nach Regenfällen ist die neue Unterführung nicht passierbar
thl. Winsen. "Es ist unglaublich. Statt das die Bahn ihre zugesagten Termine für die Wiederherstellung des Luheradweges einhält, ist sie nur dabei, die Stadt immer wieder zu vertrösten", sagt Benjamin Qualmann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Winsener Stadtrat.
Durch den Bau des dritten Gleises - im Zuge des Luheradweges musste eine neue Brücke gebaut werden - sind erhebliche Schäden an dem Weg entstanden. Vor allem die neue Unterführung ist in einem desolaten Zustand. Die Folgen: Bei Regen steht das Wasser auf dem Weg, der dann unpassierbar ist. „Wir fordern die Bahn ultimativ auf, die Schäden endlich zu beheben. Sonst müssen wir uns als Stadt überlegen, ob wir in Vorleistung gehen und im Anschluss Rechtsmittel nutzen, um die Gelder von der Bahn zurückzubekommen. Denn wir wollen uns nicht weiter hinhalten lassen“, sagt Heidi Lühr, Mitglied der Winsener SPD im Planungsausschuss.
Ob die Bahn sich davon beeindrucken lässt, darf allerdings bezweifelt werden. Auch die Gemeinde Stelle kämpft seit Monaten um die Instandsetzung von kaputten Wegen durch die Bahn. Mittlerweile hat sie sogar Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube direkt angeschrieben. Eine Antwort steht allerdings noch aus.