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Bruch mit Sanierungsträger

Die Sanierung der Wohnblocks im Albert-Schweitzer-Viertel dümpelt vor sich hin. Unter anderem macht die Stadt dafür den Sanierungsträger mitverantwortlich
thl. Winsen. Mit einem brisanten Thema müssen sich die Mitglieder der Verwaltungsausschusses (VA) in ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause am morgigen Donnerstag, 10. September, auseinandersetzen. Es geht um die Auflösung des Vertrages mit dem Sanierungsträger des Albert-Schweitzer-Viertels. Die Sitzung ist nicht-öffentlich.
Wie das WOCHENBLATT aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle erfuhr, will sich die Stadt - angeblich einvernehmlich - von der Firma ASK GmbH trennen, die seit 2009 als Sanierungsträger für das ehemalige Problemviertel eingesetzt ist. Angeblich soll es dabei zum einem um Finanzen gehen. Hintergrund: Die ASK bekommt mehr Geld, als die Stadt vom Programm "Soziale Stadt" dafür zurückbekommt, sodass pro Jahr ein Minus von rund 20.000 Euro entsteht.
Zum anderen soll die Verwaltung aber auch mit der Arbeitsweise der Firma nicht richtig zufrieden sein. Dabei soll es insbesondere um die Abstimmung mit den Verantwortlichen der anderen betroffenen Wohngebiete gehen, die der pleite gegangenen Capricournus Investment aus Berlin gehören. So gilt z.B. für ein Wohnviertel in Lüneburg auch eine Sanierungssatzung.
Angeblich habe die Stadt Winsen mit der ASK eine einvernehmliche Lösung zur Auflösung des Vertrages zum Ende dieses Jahres beschlossen. Diesem soll der VA nun zustimmen. Anschließend soll ein neuer Sanierungsträger gesucht werden. Dabei soll die Stadt bereits mit dem Unternehmen liebäugeln, das in Lüneburg zuständig ist.