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Bürger fordern: Bessere Ausstattung statt Lärmschutzwand am Spielplatz in Winsen

Ivo Iversen hat kein Verständnis für die geplante Lärmschutzwand
thl. Winsen. "Statt 12.000 Euro in der Aufstellung einer Lärmschutzwand zu versenken, sollte die Stadt Winsen das Geld lieber in eine vernünftige Ausstattung des Spielplatzes stecken", sagt Ivo Iversen aus dem Albert-Schweitzer-Viertel. Der Streit um die umstrittene Lärmschutzwand, die den Spielplatz des Wohngebietes zu den benachbarten Reihenhäusern des Röntgenweges abschirmen soll, geht weiter. Jetzt melden sich die Bewohner der Wohnblocks zu Wort und sagen: "Mit uns hat niemand gesprochen, ob wir die Wand haben wollen."
Das bestätigt auch Ivo Iversen, der nicht nur in dem Viertel wohnt, sondern dort auch als Hausmeister tätig ist. "Tagsüber wird der Spielplatz von Kindern aus der Siedlung und der Umgebung genutzt. Sowohl von ausländischen Kindern als auch von deutschen", weiß Iversen. Da gebe es natürlich manchmal einen gewissen Lärmpegel, aber keinen überaus lauten. "Auch abends werden auf dem Platz keine Partys gefeiert", sagt Iversen. Wenn man aber verhindern wolle, was eigentlich gar nicht da ist, könne man zur Sicherheit die Tür des Spielplatzes abends auch abschließen, schlägt er vor. Ändern würde das aber nichts. Genauso wenig wie die Lärmschutzwand. Denn wenn sich die Leute abends auf der Straße unterhalten, höre man das auch, so der Hausmeister.