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"Das hätte die Stadt Winsen auch früher haben können"

thl. Winsen. Die Stadt Winsen will ein Mehrgenerationenhaus bauen. Die entsprechende Idee dafür wurde jetzt im zuständigen Fachausschuss präsentiert. Man wolle Möglichkeiten für ein generationsübergreifendes Miteinander schaffen, hieß es. Denn mittlerweile sei jeder zwölfte Winsener älter als 75 Jahre. Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe soll nun einen Konzeptentwurf erarbeiten. Dieser soll die Winsener Situation in Bezug auf vorhandene Angebote und mögliche Bedarfe mit einbeziehen, Kooperationsmöglichkeiten mit lokalen Akteuren erfassen und einen Standortvorschlag sowie ein Finanzierungskonzept enthalten.
Birigt Eckhoff (SPD) wusste allerdings nicht so richtig, ob sie sich über den Beschluss freuen sollte oder nicht. "Das hätte die Stadt auch früher haben können. Wir haben bereits 2007 einen Antrag für ein Mehrgenerationenhaus gestellt", sagt die Sozialdemokratin. Damals habe die CDU als Mehrheitspartei den Bau wegen der angeblich zu hohen Kosten verhindert. Deshalb wundere sie sich, dass die Verwaltung mit dem CDU-Bürgermeister André Wiese das Thema gerade jetzt wieder hervorhole. "Die Förderungen des Bundes, die es 2007 für so ein Haus noch gab, sind gerade ausgelaufen. Und es ist unklar, ob weitere Fördergelder freigegeben werden", so Eckhoff. Trotzdem werde die SPD alles dafür tun, um jetzt einen positiven Beschluss für ein Mehrgenerationenhaus in Winsen zu bekommen.