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"Die Belastung bleibt bestehen"

Diese Varianten werden derzeit geprüft (Foto: Repro: MSR)
thl. Pattensen. "Wir fragen uns, ob wirtschaftliche Interessen unsere Kommunalpolitiker dazu veranlassen, die Planung einer Ortsumgehung um Luhdorf und Pattensen voranzutreiben", sagt Hans-Hermann Menke von der "Interessengemeinschaft (IG) Pro Lebensqualität Pattensen" und betrachtet kopfschüttelnd einen Plan, in dem die möglichen Trassenverläufe, die derzeit untersucht werden, eingezeichnet sind.
"Alle Varianten sind eine optimale Abkürzung zwischen den Autobahnen 7 und 39", bemängelt Menke. Dadurch werde es in Luhdorf, Pattensen und Scharmbeck nicht zu der gewünschten Verkehrsberuhigung kommen. "Viele Pendler aus Richtung Kirchgellersen, Westergellersen, Toppenstedt und Salzhausen nach Hamburg würden durch unsere Dörfer fahren."
Laut IG "versenken" der Landkreis Harburg und die Stadt Winsen jährlich rund 80.000 Euro in die Planung. "Dabei können die Staatskassen die 32 Mio. Baukosten für eine der Trassen gar nicht aufbringen", sagt Menke. "Da fragt man sich, welche Interessen dahinter stecken? Sollen vielleicht zukünftige Gewerbegebiete dadurch besser an Logistikunternehmen vermarktet werden?"