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Einsturzgefahr durch Schwerlastverkehr

Darf von Lkw weiterhin nicht passiert werden: die Luhebrücke in Winsen
thl. Winsen. Die Luhebrücke im Zuge der L234 in Winsen darf weiterhin nicht vom Schwerlastverkehr befahren werden. Grund ist die Einsturzgefahr des Bauwerkes. Mit dieser Begründung hat das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg als Straßenbaulastträger einen Antrag der SPD zerschlagen, die aufgrund der verzögerten Bauarbeiten (das WOCHENBLATT berichtete) erreichen wollte, dass zumindest Schulbusse wieder über die Brücke fahren dürfen und so Umwege einzusparen.
Dafür votierte der Rat der Stadt jetzt dafür, die Landesbehörde aufzufordern, entsprechende Sicherungsmaßnahmen bei der Brücke zu veranlassen, um zu gewährleisten, dass es Fahrzeugen mit mehr als 3,5 to. Gesamtgewicht unmöglich ist, das Bauwerk zu passieren. "Täglich ist zu beobachten, dass schwere Laster das Durchfahrtsverbot missachten und über die Brücke fahren", sagte Sozialdemokrat Thorsten Perl. Sollte das Bauwerk durch eine solche Überlastung unpassierbar werden, hätte dies katastrophale Folgen für den gesamten Verkehr in Winsen.
Die SPD wies auch noch einmal auf den erhöhten Verschleiß der Umleitungsstrecken hin, die sich bedingt durch das Aufschieben der Brückenbaumaßnahme ergeben. Hier solle die Stadt versuchen, das Land und in den Landkreis für die Übernahme der Kosten mit ins Boot zu holen.