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Einvernehmen für Mischwerk erteilt

Auf diesem Gelände im Gewerbegebiet Osterwiesen soll das Asphaltmischwerk gebaut werden
thl. Winsen. Mit einer Mehrheit hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Winsen jetzt sein Einvernehmen für ein großes Bauprojekt im Gewerbegebiet Osterwiesen erteilt. Die endgültige Genehmigung muss das Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg erteilen.
Auf dem Manzke-Areal - das ehemalige Luhe-Beton-Grundstück - will eine Hamburger Bauunternehmung ein Asphaltmischwerk erbauen, das bei einem Vollschichtbetrieb bis zu 320 Tonnen Asphalt pro Stunde produzieren kann. Allerdings, so heißt es, werde die Kapazität nur bei etwa 500 Tonnen an Tag liegen, da nicht mehr Aufträge vorlägen und zudem die Asphaltproduktion saisonabhängig sei. Der Asphalt soll in einem 35 Meter hohem Silo hergestellt werden.
In der Politik gab es Bedenken wegen der zu erwartenden Fahrzeugbewegungen von etwa 50 Lkw pro Tag. Deshalb sei ein Standort in der Nähe zur Autobahn wünschenswerter, hieß es. Doch da machte das Bauunternehmen wenig Hoffnung. Der Standort bei der Firma Manzke sei gesetzt, man erhoffe sich Synergyeffekte, so ein Sprecher. Zudem wolle man in Winsen eine Niederlassung entwickeln und so rund 200 Arbeitsplätze schaffen. Geeignete Räumlichkeiten würden gerade gesucht. Ein Argument, dass schließlich bei der Mehrheit der Politiker zog.