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Empfehlung von Winsener Planungsausschuss: Stöckter Feuerwehrdomizil soll umziehen

Der derzeitige Standort des Feuerwehrhauses: ein Anbau an das Dorfgemeinschaftshaus in Stöckte
ce. Winsen. Das Stöckter Feuerwehrgerätehaus soll von seinem derzeitigen Standort im Dorfgemeinschaftshaus am Sportplatzweg verschwinden und auf einem Grundstück im Bereich Gehrdener Weg/Ecke Hoopter Straße neu errichtet werden. Dafür sprach sich der Planungsausschuss der Stadt Winsen in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich aus.
Das Domizil der Brandschützer wird den räumlichen Anforderungen nicht mehr gerecht. Das Areal für das künftige Gerätehaus ist augenblicklich zwar noch als Sonderbaufläche für sportliche Zwecke ausgewiesen. Der HSV Stöckte beabsichtigt aber nicht, mit dem Sportplatz vom DGH wegzuziehen.
Auf Kritik stießen die Neubaupläne für das Feuerwehrhaus in der Ausschusssitzung bei Klaus-Dieter Petersen (SPD). Er lehnte das Vorhaben ab, weil sich in seinen Augen der neben dem Haus geplante Übungsplatz der Retter zu nah an der Wohnbebauung befinde. Sozialdemokratin Heidi Lühr erklärte, sie könne den vorgeschlagenen Weg "mitgehen".
Lührs Antrag, südlich des Gehrdener Weges eine Stichstraße vorzuhalten für die eventuelle Ansiedlung weiterer Wohnbebauung, stieß im Gremium teilweise auf Ablehnung. "Wohnbebauung gehört dort nicht hin. Besser wäre, Feuerwehrhaus und Sportplatz würden gemeinsam umziehen", räumte Matthias Hüte (Freie Winsener) ein. Dem schloss sich auch Dr. Erhard Schäfer von den Grünen an. Christdemokrat Rolf Gevers gab lediglich zu bedenken, dass der Bebauungsplan zu strenge Auflagen für Bauherren enthalte. So stieß sich Gevers unter anderem am strikten Verbot der Ausstattung des Eigenheims mit glasierten Dachziegeln und Metallzäunen.