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"Es wird nur wenig verändert" - Stadt stellte neues Konzept für Schützengehölz vor

Ließ sich umstimmen: Anton Zeyn (CDU) (Foto: oh)
thl. Winsen. Im Schützengehölz soll sich möglichst wenig verändern. Das ist das Ergebnis einer Bürgerbeteiligung der Stadt, das jetzt im Umweltausschuss vorgestellt wurde. "Die Bürger wollen dort keine revolutionären Konzepte, vor allem keinen Trimm-Dich-Pfad, keine Mountainbike-Strecke und keine Freizeitsportfläche", sagte David Forster von der Verwaltung. Deswegen werde es nur geringe Maßnahmen dort geben.
"Das Hauptwegenetz soll gering ausgebaut und mit einer wassergebundenen Wegedecke versehen werden", führte Forster aus. Im Herbst und im Frühjahr sollen insgesamt 36 Bäume gepflanzt werden. Neuanpflanzungen sind auch entlang der Lärmschutzwand der Bahn geplant. "Zudem soll die Möbilierung auf den neuesten Stand gebracht und die Beleuchtung gegen moderne LED-Leuchten ausgetauscht werden", so Forster weiter. Und: Es sollen zehn zusätzliche Laternen aufgestellt werden und so für ein besseres Sicherheitsgefühl der Bürger sorgen.
In der Politik war man geteilter Meinung über das Konzept. Die SPD wolle sich zunächst noch intern beraten und sich dann im Verwaltungsausschuss (VA) äußern, kündigte Klaus-Dieter Petersen an. Anton Zeyn (CDU) wollte nur einen Teil der Maßnahmen umgesetzt wissen. "Wenn dort zu viel gemacht wird, ist ein besonderes Kleinod bald tot", so der Christdemokrat. Als die Abstimmung über das Konzept zu scheitern drohte, mischte sich Matthias Hüte (Freie Winsener) ein. Er bat die CDU ihre Entscheidung gegen die Verwaltungsvorlage zu überdenken. Hüte: "Wir sollten den Bürgern ein klares Signal für die Arbeiten geben. Sie haben sich sehr für ihre Belange eingesetzt. Gerade hat der Rat sich einstimmig für mehr Bürgerbeteiligung ausgesprochen." Ein Argument, das zog. Schließlich wurde die Umsetzung des Konzeptes einstimmig - ohne die Stimmen der SPD - für den VA empfohlen.