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Freude über "gute Haushaltsentwicklung" beim Buurnreken in Wulfsen

Beim "Buurnreken": Wulfsens Bürgermeister Gerd Müller (Foto: Gemeinde Wulfsen)
ce. Wulfsen. Von einer "guten Entwicklung" der Gemeindefinanzen berichtete Wulfsens Bürgermeister Gerd Müller kürzlich auf der traditionellen Bürgerversammlung "Buurnreken" im Gasthof Große. Rund 150 Gäste waren der Einladung gefolgt. Im Haushalt 2017 verbuchte die Gemeinde laut Müller 416.000 Euro an Einnahmen aus der Gewerbesteuer, während der Ansatz noch bei 350.000 Euro gelegen hatte. Über die Einkommensteuer flossen 826.000 Euro (Ansatz: 817.000) und über die Grundsteuer A und B der ursprünglichen Annahme entsprechende 271.000 Euro in die Kasse der Kommune. "Die Haushaltsplanung für 2018, 2019 und die Folgejahre sieht gut aus für uns", kündigte Gerd Müller an. Der Gewerbesteuersatz von 380 Prozent und die Grundsteuer von 450 Prozent würden unverändert bleiben.
Für das Neubaugebiet "Westliches Bahngelände" wurden in 2017 wichtige Weichen gestellt. Dort standen 18 Bauplätze zum Verkauf, und Interessenten konnten sich über einen vom Gemeinderat erstellten Bewerbungsbogen melden. Beim "Buurnreken" kündigte der Bürgermeister an, dass in diesem Jahr voraussichtlich zwölf Neubauten und in 2019 die übrigen sechs errichtet würden.
Im Wohn- und Ärztehaus an der Kreisstraße 7 bleibe die Arztpraxis langfristig vermietet, während die Wohnung im 1. Stock neu vermietet worden sei, berichtete Gerd Müller. Damit sei auch die medizinische Versorgung vor Ort gewährleistet.
In die Erneuerung der Regengosse und der Entwässerungsrohre am Rüschweg investierte die Gemeinde im vergangenen Jahr rund 80.000 Euro.
Für 2018 hat sich die Kommune dem Bürgermeister zufolge die Vorbereitung der Pläne für den Ausbau des Mühlenwegs vorgenommen. Die Maßnahme selbst soll in 2019/2020 umgesetzt werden. Ebenfalls im nächsten Jahr stehen Arbeiten an der Beleuchtung und am Fußweg im Kornweg an.
Bezüglich des Vorhabens "Windpark Wulfsen" berichtete Gerd Müller, dass die Pläne derzeit ruhten, da es zwischen dem Betreiber und dem Landkreis Harburg eine gerichtliche Auseinandersetzung gebe. Im Falle einer Umsetzung des Vorhabens verfolge die Gemeinde das Ziel einer Höhenbeschränkung der drei Windräder auf 150 Meter und die Installation einheitlicher "Spargel"-Typen.
Darüber hinaus vermeldete Gerd Müller, dass ein Antrag auf Aufnahme von Wulfsen in das Dorfentwicklungsprogramm 2018 des Landes Niedersachsen laufe. Im März finde hierzu ein Infoabend für die Bürger statt. "Erhalten wir die Zusage, bedeutet das viel Arbeit für alle Einwohner. Aber die Mühe lohnt sich, denn sie ist eine Investition in die Zukunft von Wulfsen", betonte das Gemeindeoberhaupt. "Keine gute Nachricht für die Region" sei dagegen die Ankündigung der Sparkasse, dass ihre Zweigstelle in Wulfsen ab dem Frühjahr lediglich noch eine SB-Filiale sein werde.