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Große Lösung ist vom Tisch

So soll der Neubau aussehen (Foto: oh)
thl. Winsen. "Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses (VA) befürchten, dass nicht alle Eigentümer der City Passage ihre Immobilie verkaufen würden. Deswegen habe sie sich entschieden, auf die große Lösung zu verzichten und dem Investor für das Heuer-Grundstück die Baufreigabe zu erteilen", sagt Winsens Bürgermeister André Wiese. Damit ist der Weg für die Firma Oertzen-Projektentwicklung frei.
Wie berichtet, will das Unternehmen das Eckhaus Rathausstraße/Eckermannstraße abreißen und dort einen Neubau errichten. Nach Vorstellung der ersten Planung gab es allerdings viel Wirbel. Zum einen fühlten Nachbarn sich von dem Neubau "erdrückt". Zum anderen spekulierte die Stadt plötzlich, nachdem der VA eigentlich schon grünes Licht für den Bau gegeben hatte, auf eine große Lösung und Einbeziehung der wenig geliebten City-Passage, und gab es ein Gutachten in Auftrag.
Jetzt die Wandlung - mit zwei Abwandlungen: "Aus Kostengründen verzichten wir auf die geplante Tiefgarage", sagt Projektentwickler Jens-Peter Oertzen. Und: Es wird auch ein Staffelgeschoss weniger gebaut. "Das war ein Reibungspunkt mit den Nachbarn, den ich auch nachvollziehen kann. Deswegen verzichten wir freiwillig darauf."
Oertzen geht davon aus, dass der Abbruch des jetzigen Gebäudes im Spätsommer beginnt. Dann nimmt das Helms-Museum das Grundstück unter die Lupe und anschließend kann der Neubau des "Alten Stadttores" (so der Arbeitstitel des Hauses) beginnen. Die Bauzeit werde etwa zehn Monate betragen, so Oertzen. Im Erdgeschoss entsteht ein rund 280 qm großer Shop, für den es bereits einen "unterschriftsreifen Mietvertrag gibt". In den oberen Stockwerken sollen sich Praxen und Büros ansiedeln. Die Vermarktung läuft direkt über die Firma Oertzen Projektentwicklung, Tel. 04171 - 66800.