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Gruppe Grüne/Linke fordert Teilnahme des Kreises Harburg an Recycling-Wettbewerb

Engagement für Umweltschutz: Der Landkreis verwendet bereits stapelweise Recyclingpapier (Foto: Landkreis Harburg)
(ce). Der Landkreis Harburg soll sich am Wettbewerb "Deutschlands Recyclingpapier-freundlichste Landkreise" des Papieratlas 2018 beteiligen. Diesen Dringlichkeitsantrag hat die Gruppe Grüne/Linke im Kreistag für die nächsten Sitzungen des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz und des Kreisausschusses eingebracht. Die Ergebnisse des von den Wettbewerbsteilnehmern auszufüllenden Fragebogens sollen den Abteilungen der Kreisverwaltung und den Kreistagsabgeordneten zur Verfügung gestellt werden, um etwaige wirtschaftliche Verbesserungen erreichen zu können.
Mit dem "Papieratlas-Wettbewerb" sucht die Initiative Pro Recyclingpapier alljährlich die recyclingpapierfreundlichsten Städte, Landkreise und Hochschulen Deutschlands. Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern, alle deutschen Landkreise sowie Hochschulen mit über 5.000 Studierenden sind aufgerufen, ihren Papierverbrauch und ihre Recyclingpapierquoten transparent zu machen. Unterstützt wird der Wettbewerb vom Bundesumweltministerium, dem Umwelt-Bundesamt, dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Hochschulverband.
"Die Dringlichkeit des Antrages ergibt sich aus der Bewerbungsfrist innerhalb des ersten Quartals 2018", erklärt Malte Jörn Krafft, Sprecher der Gruppe Grüne/Linke. Der Landkreis Harburg beschaffe bereits Papier aus Recyclingprozessen, wobei - so der praktische Vergleich Kraffts - "schon ein Blatt die Energie für eine große Tasse Kaffee spart". Die Verwendung von Recyclingpapieren sei eine effiziente Maßnahme, um den Energie-, Frischfaser- und Wasserverbrauch zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund appelliert die Gruppe an den Landkreis, "seine Bemühungen im Bereich des Umwelt- und Ressourcenschutzes öffentlichkeits- und medienwirksam durch eine Teilnahme am Wettbewerb zu transportieren".
"Derzeit verwenden wir unter anderem für den internen Gebrauch rund vier Millionen Blatt recyceltes Papier pro Jahr. Hinzu kommen bis zu zwölf Millionen Blatt normales Papier, die wir etwa für Hochglanz-Prospekte und andere spezielle Ausdrucke benötigen", erklärt Landkreis-Pressesprecher Bernhard Frosdorfer auf WOCHENBLATT-Anfrage.
• Über die Teilnahme am Wettbewerb "Deutschlands Recyclingpapier-freundlichste Landkreise" berät der Umwelt- und Klimaschutz-Ausschuss des Landkreises am Donnerstag, 15. Februar, um 15 Uhr im Winsener Kreishaus (Schlossplatz 6, Gebäude B, Raum B-013).