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"Gutachten erwartet"

Informierte: Bürgermeister Robert Isernhagen (Foto: archiv)

Gemeinde Stelle informierte über den aktuellen Sachstand der Aldi-Zentrallager-Ansiedlung

thl. Stelle. "Die Firma Aldi arbeitet derzeit mit Hochdruck an weiteren Fachgutachten, wie z.B. für Lärm und Feinstaub. Außerdem ist das Unternehmen nach wie vor an der Visualisierung des Neubaus dran." Mit kurzen, knappen Worten informierte Stelles Bürgermeister Robert Isernhagen am Montagabend die Mitglieder des Ortsentwicklungsausschusses über den aktuellen Sachstand zum Thema Ansiedlung eines Aldi-Zentrallagers.
Wie das WOCHENBLATT mehrfach berichtete, will der Discounter sein Zentrallager von Ohlendorf nach Stelle verlegen und hat dafür große Flächen im Gewerbegebiet Fachenfelde-Süd erworben. Dort will das Unternehmen ein rund 200.000 Quadratmeter großes Lager errichten. Grund: Am jetzigen Standort in Ohlendorf ist kein Platz mehr für die benötigte Vergrößerung des Zentrallagers.
"Die Gutachten werden in etwa zwei bis drei Wochen erwartet", so der Bürgermeister weiter. Diese seien aufgrund der frühzeitigen Bürgerbeteiligung in Auftrag gegeben worden. Die Ergebnisse würden dann gesichtet und anschließend in den Abwägungsprozess einfließen, versprach Isernhagen und sagte: "Das Ergebnis ist völlig offen." Denn der städtebauliche Vertrag, den die Gemeinde mit dem Unternehmen geschlossen habe, beziehe sich lediglich auf dei Durchführung eines Bauleitverfahrens, um die Machbarkeit festzustellen. Isernhagen: "Dabei hatten die Bürger von Anfang an die Möglichkeit, sich einzubringen, Kritik und Anregungen vorzubringen, wovon sie auch reichlich Gebrauch gemacht haben." Unter anderem gehe es dabei um die Verkehrsbelastung für den Ort und wie sich das Gebäude in die Landschaft einfügt.
"Ich gehe davon aus, dass wir, wenn die Ergebnisse vorliegen, eine außerordentliche Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses einberufen werden, in der es nur um das Thema Aldi-Zentrallager geht", so Isernhagen. Wie schon bei einer Sondersitzung im Mai vergangenen Jahres (das WOCHENBLATT berichtete), würden auch diesmal wieder Vertreter des Unternehmens vor Ort sein und Rede und Antwort stehen. Wann diese Sitzung sein werde, darüber gebe es noch keinen zeitlichen Fahrplan. Isernhagen versprach: "Wir werden die Öffentlichkeit aber rechtzeitig informieren und einladen."