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"Hier muss etwas passieren"

Viele Autofahrer meinen, dass dieser Kreuzungsbereich gerade für Lkw zu eng ist.
thl. Winsen. "Das ist viel zu eng hier. Ein Wunder, dass es nicht öfter knallt", sagt Lkw-Fahrer Lutz Dietrich aus Winsen über die so genannte T-Kreuzung Osttangente/Radbrucher Straße. Und mit dieser Meinung steht er nicht alleine da. Immer mehr Bürger beschweren sich beim WOCHENBLATT über den Bereich. Grund: Seitdem sich immer mehr Logistik-Unternehmen im Gewerbegebiet Luhdorf ansiedeln, hat der Lkw-Verkehr in diesem Bereich stark zugenommen. "Für die Sattelschlepper ist der Abbiegebereich einfach viel zu eng, der müsste aufgeweitet werden", sagt Dietrich. "Erst kürzlich ist ein abbiegender Laster dort wieder in den Graben gefahren, weil er einem entgegenkommenden Pkw ausweichen wollte."
Ein besonderes Gefahrenpotential sieht die Polizei in dem Kreuzungsbereich allerdings nicht. "In diesem Jahr hat es erst einmal dort gekracht", sagt Lothar Reinhard, Sachbearbeiter Verkehr bei der Polizeiinspektion Harburg. Der Vorfall mit dem Lkw sei ihm allerdings nicht bekannt. Insgesamt habe man in den vergangenen Jahren an dieser "nur" elf Unfälle verzeichnet, zwei in 2012, fünf in 2011 und vier in 2010, so Reinhard weiter. Dabei wurden neun Personen verletzt. Bezeichnend: Nur einmal war laut Reinhard ein Lkw an den Kollisonen beteiligt. Aber: Sieben Havarien waren so genannte Abbiegeunfälle.
Trotzdem, meint Lutz Dietrich, müsse etwas geschehen. "Jeder Beinahe-Unfall kann ganz schnell zu einem richtigen Crash werden", sagt er. Deswegen wolle er versuchen, die Politik mit ins Boot zu holen.