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Hittfelds Schulzukunft scheint gesichert: Kreis-Schulausschuss plädiert für Erweiterung der IGS

Reger Andrang: Zur Ausschusssitzung waren auch viele Schüler und Schulelternratsvertreter als Zuhörer gekommen
ce. Winsen. Die Zukunft der Integrierten Gesamtschule (IGS) Seevetal in Hittfeld sowie der Oberschulen in Rosengarten und Meckelfeld scheint vorerst gesichert. Das ist der Tenor der jüngsten Sitzung des Kreis-Schulausschusses, die am Mittwoch im Winsener Kreishaus stattfand. Das Gremium empfahl dem Kreistag einstimmig, an der IGS räumliche Rahmenbedingungen - womöglich auch mit einem Erweiterungsneubau - zu schaffen, die einen weiteren langfristigen Unterricht ermöglichen. Dieses Projekt soll oberste Priorität bei den anstehenden Schulbaumaßnahmen des Landkreises haben.
Die Oberschulen in Rosengarten und Meckelfeld sollen - so der Ausschuss weiter - eigenständig bestehen bleiben und nicht für IGS-Außenstellen weichen. Container als mobile Klassenräume dürften bei künftigen Raumengpässen lediglich eine Übergangslösung darstellen. Wie die Vorhaben wirtschaftlich finanziert werden können, darüber wollen die Kreispolitiker noch beraten.
Zahlreiche Schüler und Schulelternratsvertreter der betroffenen Bildungsstätten, die die Sitzung verfolgten, verliehen ihrer Freude über die Empfehlung mit Beifall Ausdruck.
Das Thema war im Ausschuss auf die Tagesordnung gekommen, weil die IGS zum Schuljahr 2015/16 erweitert werden muss. Die Kosten von rund 5,6 Millionen Euro kann der Kreis allerdings derzeit nicht aufbringen. Als Alternativen standen daher die Aufstellung von Containern an der IGS oder die Einrichtung von Außenstellen bei gleichzeitiger Abwicklung der Oberschulen zur Debatte. In diesem Schuljahr können die zehn Klassenverbände der IGS sowie der siebten bis zehnten Realschul-Jahrgänge noch im Hittfelder Realschultrakt untergebracht werden. Im kommenden Schuljahr reichen die Räume nicht mehr aus.
"Der Landkreis ist in Sachen IGS grundsätzlich sehr gut aufgestellt. Da aber jetzt eine dramatische Finanzlage herrscht, müssen wir weitere Schulbaumaßnahmen zurückstellen bis zum Nachtragshaushalt", mahnte im Ausschuss Hans-Heinrich Aldag (CDU). Er appellierte an die weiterführenden Schulen in Hittfeld vorerst "zusammenzurücken", um Engpässe zu überbrücken. Auch FDP-Mann Hasso Ernst Neven plädierte für den Erhalt des IGS-Standortes Hittfeld und gegen die Abwicklung der Oberschulen. "Gerade diese Schulen brauchen Entwicklungsmöglichkeiten, die wir ihnen nicht nehmen sollten", so der Liberale.