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ISEK auf den Weg gebracht

Angelina Gastvogel stellte das Programm noch einmal vor
thl. Winsen. Der Rat der Stadt Winsen hat das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) "Winsen 2030" auf den Weg gebracht - vorbehaltlich der Aufnahme in das Förderprogramm, die bereits beantragt ist. "Am 5. August bekommen wir in Winsen Besuch vom zuständigen Ministerium, das sich vor Ort selbst ein Bild von den geplanten Entwicklungsmaßnahme machen möchte", klärte Rathaus-Mitarbeiterin Angelina Gastvogel die Politiker auf. "Dabei hoffen wir, so etwas wie ein Stimmungsbarometer einzufangen. Eine endgültige Rückmeldung, ob die Stadt in das Programm aufgenommen wird, gibt es dann im Frühjahr 2016." Gastvogel hatte das Programm und den Werdegang zuvor noch einmal Revue passieren lassen. Dabei habe man viel Lob von den beteiligten Planungsbüros erhalten, vor allem für die frühzeitig durchgeführte Bürgerbeteiligung und die Eigentümer-Informationen. Man hoffe, dass das Ministerium das genau so sehe, so Angelina Gastvogel.
"Es ist die letzte Chance für Winsen, noch etwas zu erreichen. Ich hoffe, dass alle Eigentümer mitziehen", sagte Benjamin Qualmann (SPD). Dr. Erhard Schäfer (Gruppe Grüne/Linke) pflichtete ihm bei, übte aber harsche Kritik: "Der Erfolg hängt auch von der Aktivierung privater Investoren ab. Es ist aber ein fatales Signal, wenn jemand investieren will und dann abgelehnt wird." Schäfer spielte damit auf seinen Parteikollegen Bernd Meyer an, der im Verwaltungsausschuss mit einem Antrag auf Entlassung aus der Erhaltungssatzung gescheitert war. Meyer wollte - wie das WOCHENBLATT berichtete - zwei alte Häuser in der Plankenstraße abreißen und durch einen Neubau ersetzen.
Zur Umsetzung der ISEK-Maßnahmen muss die Stadt in den kommenden acht Jahren satte 3,19 Millionen Euro berappen.
- Grünes Licht gab der Stadtrat auch für eine Satzung über ein besonderes Vorkaufsrecht für das Gebiet "Bahnhofstraße/Bahnhofsumfeld". Damit will man den städtebaulichen Missständen in dem Gebiet entgegentreten.