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"Keine gute Visitenkarte für die Stadt Winsen"

Finden, dass der Kreisel nicht gut aussieht: die CDU-Ratsmitglieder (v. li.) Otto Schmidt, Eckhard Rohde, Martin Porth, Rolf Gevers, Dr. Cornell Babendererde und André Bock (Foto: oh)
thl. Winsen. Die Bepflanzungen der Verkehrs-Kreisel in Winsen sind zum größten Teil alles andere als hübsch anzusehen. Vor allem der Kreisverkehr im Bereich Lüneburger Straße/Osttangente wirkt sehr ungepflegt. Darüber hatte das WOCHENBLATT kürzlich berichtet.
Jetzt vertritt auch die Winsener CDU diese Ansicht und hat einen Antrag in die Ratsgremien eingebracht, damit die Verwaltung ein Pflege- und Unterhaltungskonzept entwirft und die daraus resultierenden Kosten darstellt. "Die Kreisel sind das erste, was Autofahrer sehen, wenn sie nach Winsen kommen - und derzeit keine gute Visitenkarte für die Stadt", so Ratsfrau Dr. Cornell Babendererde.
„Durch die Landesgartenschau in Winsen im Jahre 2006 hat unsere Stadt enorm gewonnen: Dorotheas Rosengarten, die Flutmulde mit den neuen Holzbrücken, Eckermann-Park und Klostergarten sind immerhin halbwegs gepflegt und laden zu Spaziergängen und sportlichen Aktivitäten ein. Auch die Beete in Winsens Innenstadt sind überwiegend in einem guten Zustand“, so Fraktionsvorsitzender André Bock.
„Ideal wäre es, wenn z. B. Sponsoren der heimischen Wirtschaft für die Pflege dieser Kreisel gewonnen werden können", sagen die beiden CDU-Ratsherren Rolf Gevers und Martin Porth. So, wie es z.B. in Stelle läuft, wo sich ein Gartenbaubetrieb um die Kreisverkehre kümmert. Was in der kleinen Gemeinde möglich ist, sollte doch in einer Kreisstadt erst recht funktionieren.
Über den Antrag wird nach den Sommerferien in den entsprechenden Gremien beraten.