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Mehr Geld für Kinderbetreuung

Die Stadt will nicht mehr Geld in die Kita Osterbülte pumpen
thl. Winsen. Die gute Nachricht vorweg: Die Stadt Winsen möchte an der "Vereinigung Kitas Nord" aus Hamburg als Träger verschiedener Kinderbetreuungs-Einrichtungen im Stadtgebiet festhalten. Das geht aus einer Vorlage hervor, mit der sich der Ausschuss für Schulen und Kindertagesstätten in seiner Sitzung am Dienstag, 18. November, ab 18 Uhr in der Aula der alten Stadtschule befasst. Die schlechte Nachricht: Die Stadt muss dafür künftig noch tiefer in die Tasche greifen.
Anlass für die Diskussion ist die Tatsache, dass die Betreiberverträge für die Kindertagesstätte Roydorf und den Hort in Borstel im Juli 2015 auslaufen. Zudem möchte die "Kita Nord", dass der 2013 um fünf Jahre verlängerte Vertrag für die Kita Osterbülte vorzeitig angepasst wird. Grund: Die Vereinigung hat für die Einrichtung keine Springerkräfte einkalkuliert. Deswegen käme man bei längerfristigen Ausfall von Personal in "schwierige Situationen".
Die Stadt plädiert dafür, den Vertrag für die Kita Roydorf um fünf Jahre zu verlängern. Der Hortvertrag soll nur um drei Jahre verlängert und mit einem (Teil)Kündigungsrecht für die Stadt versehen werden. Grund: Die Schule am Borsteler Grund, an der der Hort beheimatet ist, wird zum Schuljahr 2016/2017 Ganztagsgrundschule. Deswegen sei es noch nicht sicher, ob der Hort weiter in seiner jetzigen Form benötigt werde, heißt es aus dem Rathaus. Sollte die Politik dem Vorschlag folgen, kämen Mehrkosten von rund 105.000 Euro pro Jahr auf die Stadt zu.
Abgelehnt wird von der Verwaltung allerdings die Vertragsanpassung für die Kita Osterbülte, die alleine schon mit etwa 170.000 Euro Mehrbelastung pro Jahr zu Buche schlagen würde.
Bleibt abzuwarten, ob die Politiker das genauso sehen.