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Mehr Geld für Sportvereine

Ulrike Tschirner stellte die Änderungen vor (Foto: Stadt Winsen)
thl. Winsen. Der Winsener Stadtrat soll die Sportförderrichtlinien in einigen Punkten verändern. Das ist die Empfehlung des zuständigen Fachausschusses. Sie ist das Resultat des Sportentwicklungskonzeptes, das unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit vom Rat beschlossen worden ist (das WOCHENBLATT berichtete). Ulrike Tschirner als Leiterin der Stabstelle "Miteinander der
Generationen, Ehrenamt und Projekte" stellte im Ausschuss die einzelnen Änderungen vor.
So wird der Kinder- und Jugendzuschuss von zwölf auf 13 Euro für jedes jugendliche Mitglied eines Sportvereins erhöht. Die Zuschüsse zu den Bewirtschaftungskosten werden jährlich pauschal um zwei Prozent angehoben, um der allgemeinen Kostenentwicklung - insbesondere bei den Energiekosten - Rechnung zu tragen. Die langjährige Verwaltungspraxis, Instandsetzungsarbeiten an vereinseigenen Anlagen bis zu 50 % und energiesparende Maßnahmen bis zu 2/3 der Gesamtkosten zu fördern, ist in die Förderrichtlinie eingeflossen.
Der Zuschuss für die Anschaffung von Rasenmähern für Großfelder wird von 2.700 Euro auf 4.000 Euro erhöht, wobei pro Feld ein Gerät alle sieben Jahre förderfähig ist. Und schließlich gibt es ein neues Budget von jährlich 10.000 Euro für Projektzuschüsse. Dieses ist gedacht z.B. für innovative Sportprojekte für Kinder und Jugendliche.
„Die Mehrkosten aller Änderungen und Ergänzungen belaufen sich auf
immerhin 21.000 Euro pro Jahr“, so Ulrike Tschirner. „Dies ist ein stattlicher Mehrbetrag zur Förderung des Sports. Und eine Anerkennung und Wertschätzung der großartigen ehrenamtlichen Arbeit in den zahlreichen Sportvereinen." Dass sie ihre wichtige gesellschaftliche Aufgabe erfüllen können, sei der Stadt
wichtig. Und deshalb wolle man sie dabei nach Kräften unterstützen.