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Mit Hausbesuchen neue Wege gehen

SPD Neujahrsempfang: Europaabgeordneter Bernd Lange, Svenja Stadler (MdB) und Landratskandidat Thomas Grambow (v. li.)
bs. Hanstedt. Zum 16. Mal hatte vergangenes Wochenende die SPD im Landkreis Harburg zum traditionellen Neujahrsempfang nach Hanstedt geladen. Anwesend waren unter anderen die Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler, der Landratskandidat Thomas Grambow und der Europa-Abgeordnete Bernd Lange, der zum Thema "Europa besser machen!" referierte.
Durch die Veranstaltung führte der Parteivorsitzende im Landkreis, Klaus-Dieter Feindt. "Auch wenn wir kein Mandat bei der letzten Landtagswahl erzielen konnten, woran wir noch immer zu 'knabbern' haben, wenn wir ehrlich sind, freuen wir uns doch sehr über das verdiente Ergebnis bei der Bundestagswahl mit Svenja Stadler", so Feindt.
Der von der SPD frisch nominierte Landratskandidat Thomas Grambow stellte seine politischen Ziele im Hinblick auf die kommende Landratswahl am 25. Mai vor und überraschte dabei mit unkonventionellen Vorgehensweisen: "Als 'Bürger-Landrat' lasse ich niemanden im Regen stehen. Ab kommender Woche bin ich im gesamtem Landkreis auf 'Hausbesuchen'. Ich bin gespannt und hoffe sehr, möglichst viele Bürger auf diesem doch sehr persönlichen Weg zu erreichen" so Grambow, der sich neben großer Bürgernähe, auch den demographischen Wandel und die Entlastung der Verkehrsinfrastruktur auf die politischen Fahnen geschrieben hat.
Auch Bernd Lange hatte einiges zu sagen. Für den studierten Theologen darf Europa nicht weiter schlecht geredet und regiert werden. "Es lohnt sich, das Bündnis zu verteidigen und gemeinsam die Schulden-Krise mit sinnvollen Investitionen und keinen sinnlosen Sparmaßnahmen anzupacken. So erholt sich kein Land", so der 59-jährige. Er erinnerte an ein kriegsgebeuteltes Deutschland. "Wir hatten 1953 in etwa so viele Schulden wie Griechenland heute. Dank des 'Marshall-Plans', Investitionen und Schuldenerlasse, damals unter an anderem auch von Griechenland und Spanien, wäre das deutsche Wirtschaftswunder niemals möglich gewesen", so Lange, der auch härtere Regeln für den Finanzmarkt fordert. "Noch einmal 600 Milliarden für die Rettung von spekulierenden Banken zu bezahlen, das darf nicht passieren".