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Nahversorgung gesichert

thl. Pattensen. Seit Jahren träumen die Pattensener Bürger von einem Supermarkt in ihrem Ort. Doch sämtliche (lautgedachte) Pläne von Investoren scheiterten bisher. Trotzdem ist die Nahversorgung für die Pattensener jetzt gesichert. Denn am Donnerstag, 4. April, findet auf dem Dorfplatz und in der Schulstraße von 13.30 bis 18 Uhr erstmals ein Wochenmarkt in dem Winsener Ortsteil statt. "Es werden zehn Stände aufgebaut, die Fisch, Holzofenbrot, Obst und Gemüse, Geflügel, Fleisch- und Wurstwaren, südländische Spezialitäten, Blumen, Käse und Südtiroler Schinken anbieten", wirbt Marktmeister Hans-Peter Eichholz von der Stadt Winsen.
Die Idee für den Markt stammt von Ortsvorsteherin Regina Schaefer. "Vor rund einem Jahr habe ich mich an die Stadt gewandt, nachdem gerade wieder ein Supermarkt-Plan wie eine Seifenblase geplatzt war", erzählt sie. Schnell wurde aus der Idee ein Projekt, dass die politischen Gremien durchlief und dort Zustimmung fand. Die Stadt investierte rund 7.500 Euro für Infrastruktur-Maßnahmen auf dem Dorfplatz. Jetzt kann es losgehen.
Dass der Markt ein Erfolg wird, da sind sich die Stadt und die Ortsvorsteherin sicher. "Wir haben so viele Standbewerbungen gehabt, der Platz könnte doppelt so groß sein und würde voll werden", sagt Eichholz, der viele Anbieter auf eine Warteliste gesetzt hat. "Vor allem für unseren älteren Mitbürger ist der Markt ein echter Gewinn", so Regina Schaefer. "Aber auch für junge Familien, die Wert auf Frische legen." Sie geht davon aus, dass auch "Durchreisende" sowie Bürger aus umliegenden Ortschaften den Markt aufsuchen werden.
Für die Dauerparker auf dem Dorfplatz hat die Einrichtung des Wochenmarktes Folgen. Der Platz ist nämlich künftig donnerstags von 7 bis 19 Uhr gesperrt. Gleiches gilt für die Schulstraße, die zu den Marktzeiten nur halbseitig befahrbar ist. Wer trotz des Verbots dort parkt, riskiert, abgeschleppt zu werden.