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Neuen Treffpunkt schaffen

Stadtverwaltung stellte im Bauausschuss Planungen zur Sanierung des Querwegs vor

thl. Winsen. Im Rahmen des Dorfentwicklungsplanes Winsener Marsch soll als eine der ersten Umsetzungen der Querweg in Stöckte saniert werden (das WOCHENBLATT berichtete). Im Bau- und Verkehrsausschuss der Stadt stellte Amtsleiter Andreas Mayer jetzt eine Entwurfsplanung vor.
"Die Gestaltung der neuen Fahrbahn geschieht unter Berücksichtigung der historischen Bedeutung des Querwegs", so Mayer. So soll der Fahrbahn-Asphalt auf eine Breite von 3,80 Meter reduziert werden. Hinzu kommen befahrbare Rasenpflaster im Seitenbereich. Im Stück zwischen Hoopter Straße und Grasweg kommen so jeweils 85 Zentimeter pro Seite dazu, im Bereich zwischen Grasweg und Stöckter Deich je 50 Zentimeter. "Während die Fahrbahn dadurch im oberen Bereich 40 Zentimeter am Breite gegenüber den jetzigen 5,20 Meter verliert, gewinnt sie im oberen Bereich 30 Zentimeter", rechnete Mayer vor. Damit habe man den Verkehrsraum an die Nutzung angepasst. Dabei sollen auch die derzeit verhandenen Probleme mit der Oberflächenentwässerung beseitigt werden.
Die Bushaltestelle im Querweg soll auch erneuert werden. Hier sind ein neuer Unterstand und ein barrierefreier Umbau vorgesehen. Norbert Benthack von der Gruppe Grüne/Linke hätte dazu gerne auch ein paar Fahrradbügel aufgestellt gewusst, an denen Räder angeschlossen werden können.
Die Straßeneinmündungen sollen entlang des Querweges niveaugleich gestaltet werden. Und im Bereich der Einmündung Denkmalsweg soll ein kleiner Dorfplatz mit Sitzgelegenheiten gestaltet werden. Mayer: "Der Platz soll ein Treffpunkt für die Bürger werden."
Der Ausbau des Querwegs ist in zwei Bauabschnitten geplant. Insgesamt schlägt die Maßnahme mit rund 1,85 Millionen Euro zu Buche, die auf die Haushaltsjahre 2017 bs 2019 verteilt sind. Die erwartete Förderung bewegt sich in einer Höhe von ca. 60 Porzent der anfallenden Bau- und Honorarkosten.