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"Noch viele Fragen offen"

Bianca Kaiser, Sylvia Engber, Klaus Peters, Martin Kiesewetter, Dietrich Voigt und Sebastian Schaper (Foto: Schaper)

Bürgerinitiative Oldendörpsfeld-West schreibt offenen Brief wegen Aldi-Zentrallager

thl. Stelle. Auch wenn Stelles Bürgermeister Robert Isernhagen sich beim von den Grünen initiierten Klönschnack zum Thema "Aldi-Zentrallager" ausgiebig geäußert hat (das WOCHENBLATT berichtete), sind bei den Mitgliedern der Bürgerinitiative (BI) Oldendörpsfeld-West noch einige Fragen offen geblieben. Diese haben sie nun in einem offenen Brief an Isernhagen, für den Sebastian Schaper verantwortlich zeichnet, zusammengefasst.
Der Brief umfasst insgesamt 14 Fragen rund um die geplante Ansiedlung des Lagers. So möchte die BI u.a. wissen, ob der Beschluss des Fachausschusses von Juni 2013 zur Ansiedlung arbeitsplatzintensiver, immissionsarmer Unternehmen im mit der Wirtschaftsförderung Landkreis Harburg (WLH) geschlossenen städtebaulichen Vertrag Berücksichtigung gefunden hat und warum dieser Beschluss nicht auf den Vertrag mit Aldi angewendet wurde. Auch ob Aldi die Zahl der entstehenden Arbeitsplätze genannt hat und wieviel das Unternehmen bereit mehr für den Quadratmeterpreis an die Grundstückseigentümer zu zahlen ist als die WLH, möchten die BI-Mitglieder wissen.
Ferner wird danach gefragt, ob auch Ratsmitglieder Eigentümer von Flächen in dem Plangebiet sind und ob die Gemeinde vor ihrer Favorisierung von Aldi gegenüber anderen Bewerbern auch den Flächenverbrauch in Relation zur voraussichtlichen Gewerbesteuereinnahme und der Zahl der Arbeitsplätze abgewogen hat.
"Letztendlich soll uns der Bürgermeister auch beantworten, was die Steller Bürger nach seiner Meinung von der Ansiedlung des Zentrallagers haben", sagt Schaper.
Robert Isernhagen hat nun bis zum 28. Februar Zeit, die Fragen zu beantworten. Das WOCHENBLATT bleibt am Thema dran.