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Norderbülte vor Abschluss

So sieht der Plan für das Neubaugebiet aus (Foto: Stadt Winsen)
Fachausschuss soll grünes Licht für Bebauungsplan geben / Baustart in 2018 geplant

thl. Winsen. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Norderbülte befasst sich der Planungsausschuss der Stadt Winsen in seiner nächsten Sitzung, die am Dienstag, 5. Dezember, stattfindet. Ziel der Verwaltung ist, dass das Gremium den Planentwurf billigt und rund 2,2 Millionen Euro an Erschließungskosten für die Haushaltsjahre von 2018 bis 2020 freigibt. Dann könnten die Arbeiten bereits im kommenden Jahr starten. Die endgültige Entscheidung hat dann der Verwaltungsausschuss bei seiner Zusammenkunft am Donnerstag, 7. Dezember.
In die Vorlage hat die Verwaltung sämtliche beschlossenen zeichnerischen und textlichen Festsetzungen einfließen lassen. Dadurch fällt zum Beispiel gegenüber des ersten Entwurfes die geplante Sickermuldentrasse parallel zum Zuckerkamp weg. Außerdem sind Verkehrsflächen im Bultweg und auf der Osttangente weggefallen. Wie im WOCHENBLATT bereits berichtet, entsteht das Baugebiet im Rechteck zwischen Tönnhäuser Weg, Osttangente, Bultweg und Bürgerweide. Insgesamt sollen in der Norderbülte bis zu 40 Einfamilien-, 34 Doppel- und 35 Reihenhäuser entstehen. Hinzu sollen 50 bis 60 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern mit maximal sechs Parteien kommen. Im Norden und Süden des Plangebietes will die Stadt zwei Spielplätze verwirklichen. Des Weiteren sieht die Planung vor: eine flächensparende ebenerdige Unterbringung des ruhenden Verkehrs, Tempo-30-Zone im Zuckerkamp und Anhängsel sowie ansonsten Spielstraßen, engmaschiges Rad- und Fußwegenetz, Möglichkeiten für späteres Car-Sharing und E-Mobilität.
Weil die Stadt Winsen augenblicklich davon ausgeht, dass sich der Trend nach frühzeitiger Kinderbetreuung auch in diesem Wohngebiet fortsetzt, plant sie zudem einen Kindergarten mit einer Krippe und einem Elementarbereich auf dem Areal. Als Grundschule steht die Alte Stadtschule zur Verfügung, die von der Norderbülte aus fußläufig zu erreichen ist, heißt es aus dem Rathaus.