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"Runder Tisch" soll es richten

Ziel der Politik ist es, die Innenstadt auch außerhalb von Feierlichkeiten zu beleben (Foto: archiv)
thl. Winsen. Die Verwaltung soll Politiker, Kaufleute, Immobilienbesitzer und Investoren an einen Tisch bringen, um unter professioneller Moderation und Einbeziehung des so genannten CIMA-Gutachtens von 2007 die Winsener Innenstadt wettbewerbs- und zukunftsfähig zu machen. So lautet die einstimmige Empfehlung des Planungsausschusses an den Verwaltungsausschuss. Abgelehnt wurde dagegen der Ansatz der Verwaltung, das Gutachten der Lübecker Firma CIMA für 45.000 Euro zu aktualisieren. Begründung: Zunächst müsse Einigkeit unter den Beteiligten erzielt werden, um zu wissen, wohin der Weg gehen kann. "Nur so kann es gehen. Sonst sitzen wir in fünf Jahren wieder hier und auch das neue Gutachten ist dann nicht umgesetzt worden", gab Matthias Hüte (Freie Winsener) zu bedenken.
"Nach der Veröffentlichung des ersten Gutachten wären der Rat und die Kaufmannschaft a der Reihe gewesen zu handeln", so Dr. Cornell Babendererde (CDU). Das sei aber nicht geschehen, zumindest nicht im nötigen Umfang. Ihr Parteikollege Rolf Gevers sagte, die CDU wolle das erstellte Einzelhandelskonzept überarbeiten und konkrete Handlungsempfehlungen herausarbeiten. So könne man eine Entwicklung in Gang setzen und ein Leitbild für die City schaffen.
Auch Dr. Erhard Schäfer (Grüne) konnte sich mit der Einberung des "runden Tisches" anfreunden: "Gerade die Eigentümer und Kaufleute sind doch diejenigen, die das alles nachher in die Tat umsetzen müssen."