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Rundgang mit André Wiese

André Wiese (Mitte) informierte u.a. über den Masterplan für das Bahnhofsumfeld (Foto: Stadt Winsen)

Aktion „Bürgersprechstunde vor Ort“ führte diesmal ins Europaviertel

thl. Winsen. Seit Anfang dieses Jahres geht die Stadt Winsen neue Wege in Sachen Bürgerbeteiligung. Neben der klassischen Bürgersprechstunde im Rathaus werden neue Formate angeboten, wie z.B. die digitale Bürgersprechstunde bei Facebook sowie die Sprechstunde vor Ort im Albert-Schweitzer-Viertel, in der Seniorenresidenz in der Eckermannstraße sowie eine Sprechstunde für Schüler der Hanseschule im Rathaus.
Jetzt fand eine Bürgersprechstunde in Form eines Stadtviertelrundgangs für alle An- und Bewohner des Europaviertels statt. Bei sonnigem Wetter versammelten sich über 30 interessierte Bürger am Bahnhof, um sich mit Bürgermeister André Wiese (CDU) auszutauschen. Die Route führte auf einem circa zwei Kilometer langen Rundweg in und um das Europaviertel. An einigen Stopps gab der Bürgermeister Informationen zu verschiedenen Themen, wie beispielsweise zum Masterplan Bahnhofstraße und Bahnhofsumfeld, zur Stadtentwicklung und zur Pflege der Grünflächen. Auch die anstehende Deicherhöhung zwischen Roydorf und der Bahnbrücke über die Luhe war ein Thema.
Seitens der Teilnehmer gab es viele Fragen, Anregungen und Anmerkungen rund um „ihr“ Viertel. Im Fokus standen dabei die Parksituation und die Grünflächenpflege. Dazu informierte Kathrin Wormanns aus der städtischen Fachabteilung Landschaftsarchitektur über das aktuell im Aufbau befindliche Grünflächen- und Baumkataster. Die Stadt „katalogisiert“ dafür die stadteigenen Bäume und Grünflächen, um deren Zustand zu erfassen und die Pflege entsprechend darauf ausrichten zu können. „Die Grünflächenpflege ist ein sehr polarisierendes und komplexes Thema. Die Meinungen der Bürger gehen dabei oft weit auseinander. Mit dem Aufbau des Grünflächenkatasters versuchen wir den Bereich zu optimieren, werden aber vermutlich nicht allen Ansprüchen gerecht werden können. Mit den bestehenden Ressourcen wollen wir jedoch das Bestmögliche erreichen“, so Wiese.
In diesem Zusammenhang verwies ein Anwohner auf seine guten Erfahrungen mit der Aktion „Grüne Patenschaften“ der Stadt. Einzelpersonen, aber auch Schulklassen, Firmen und Vereine können Patenschaften für öffentliche Grünflächen, Baumscheiben, Pflanzkübel oder einen Spielplatz übernehmen. Sie können die Areale durch den persönlichen Einsatz in „Mein Stück Winsen“ verwandeln. Die Aktion läuft bereits erfolgreich seit dem Frühjahr 2014 in Winsen.