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Schwerpunkte entschärfen - Gruppe Grüne/Linke will die Unfallzahlen in Winsen reduzieren

Die Kreuzung Osttangente/Max-Planck-Straße/Ilmer Moorweg ist einer der größten Unfallschwerpunkte in Winsen
thl. Winsen. Die Gruppe Grüne/Linke im Winsener Stadtrat ist im Bauausschuss mit einem Eilantrag zur Entschärfung von Unfallschwerpunkten gescheitert. Grund: Der Antrag war verfristet eingegangen und die Ausschussmitglieder sahen keine Dringlichkeit in dem Vorhaben. "Dann kommt es eben im nächsten Bauausschuss im November auf die Tagesordnung", meinte Grünen-Sprecher Bernd Meyer trotzig.
Für den Antrag verantwortlich zeichnet Grünen-Ratsherr Tim Lehmann. "Die Zahl der Unfälle ist im Landkreis Harburg im Jahr 2016 zum dritten Mal in Folge angestiegen und hat ihren höchsten Stand seit zehn Jahren erreicht", erklärt Lehmann die Intenstion für seinen Antrag. "Auch Winsen bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Deswegen sollte wir unser Augenmerk auf die Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet legen." Informationen dazu könnte die Unfalltypensteckkarte der Polizei liefern. Im Anschluss daran solle die Verwaltung Lösungen erarbeiten, wie Unfallschwerpunkte entschärft werden können. "Dabei sollen typische Unfallverläufe - soweit es möglich ist - durch eine Änderung der örtlichen Gegebenheiten verhindert werden", so Lehmann. "Hierbei sind alle technisch möglichen Maßnahmen in Erwägung zu ziehen, auch eine Reduzierung der Geschwindigkeit und bauliche Maßnahmen."
Eine mögliche Stelle ist dabei die Kreuzung Osttangente/Max-Planck-Straße/Ilmer Moorweg. Dort kam es in den vergangenen drei Jahren zu mehr als 15 Unfällen. Hauptsächlicher Grund: Linksabbieger, die aus der Max-Planck-Straße kommen, gucken auf eine Erhöhung. Wenn dann aus dem gegenüberliegenden Ilmer Moorweg Fahrzeuge nach links abbiegen wollen, wird die Sicht auf die Geradeaus-Fahrer versperrt.