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SPD-Landtagskandidat Frese traf Minister Lies: Sind Verkehrsprobleme in der Elbmarsch bald gelöst?

Beim Ministerbesuch: (vorne, v. li.): Antje Dedio, Olaf Lies und Hendrik Frese sowie (hi., v. li.) Klaus Stöhr, Benjamin Qualmann und Claus Eckermann (Foto: SPD Elbmarsch)
ce. Marschacht. Mögliche Lösungen für kritische Verkehrspunkte in der Elbmarsch erörterten SPD-Landtagskandidat Hendrik Frese aus Marschacht und Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies jetzt bei einem Treffen im "Marschachter Hof". Mit dabei waren außerdem die in der Region engagierten Sozialdemokraten Klaus Stöhr, Claus Eckermann, Antje Dedio und Benjamin Qualmann.
Olaf Lies und die örtlichen Politiker waren sich einig, dass die Einrichtung einer Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 vor den Schulen und Kindergärten der Elbmarsch schnellstmöglich erfolgen solle. Näher zu prüfen sei, ob der gesamte Bereich von der Marschachter Ernst-Reinstorf-Schule bis zu den Arztpraxen durchgehend zur Tempo 30-Zone werden soll oder ob stattdessen einzelne "beruhigte" Abschnitte eingerichtet werden. Gleiches werde man auch für den Bereich der Schulen in Stove und Drennhausen prüfen, obwohl diese nicht direkt an einer Straße liegen.
"Ich bin froh, dass wir in diesem jahrelangen Vorhaben nun einen großen Schritt weiter gekommen sind“, sagte Hendrik Frese. "Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 steigert die Sicherheit für unsere Kinder deutlich“, so Frese weiter. "Auch für ältere Menschen, die von den Ärzten zur Apotheke möchten, bringt dieses eine deutliche Verbesserung“, ergänzte Antje Dedio, SPD-Ortsvereinsvorsitzende der Elbmarsch. Die Temporeduzierung sollte nach Ansicht der SPD insbesondere tagsüber gelten, also zeitlich eingeschränkt werden.
Komplexer gestaltet sich dagegen die Situation an der Elbquerung, wo es regelmäßig zu Staus komme. Auch für die B404 sagte Minister Lies kurzfristige Optimierungen zu. So solle in Kürze eine Verkehrsanalyse im Bereich der Auffahrt der Bundesstraße erfolgen. Anschließend werde das Auffahrts-Areak in Richtung Geesthacht provisorisch als Feldversuch neu gestaltet. Dabei sollen laut Lies gelbe Baustellenmarkierungen mit einem deutlich verlängertem Auffahrtsreifen eine höhere Geschwindigkeit und eine bessere Einfädelung ermöglichen. Sollte der Feldversuch sich als positiv erweisen, werde die Auffahrt im Zuge der Sanierung der Fahrbahndecke dauerhaft umgestaltet.
Parallel - so kündigte Olaf Lies schließlich an - werde mit den Behörden in Schleswig-Holstein kurzfristig geprüft, ob die Steuerung der Ampelanlage im Bereich B404/A25 weitere Optimierungen zulässt.