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Sportlich in die Zukunft

Bürgermeister André Wiese und Kreissportbund-Vorsitzende Almut Eutin haben die Kooperation unterzeichnet (Foto: oh)
thl. Winsen. 28 Sportvereine mit rund 13.000 Mitgliedern - und eine Vielzahl an Freizeitsportlern: "Winsen ist aktiv und will es bleiben. Darum ist es wichtig, schon frühzeitig die Veränderungen im Freizeit- und Bewegungsverhalten zu erkennen und bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln", sagt Bürgermeister André Wiese (CDU).
Ein Sportentwicklungskonzept, das die Stadt jetzt in Kooperation mit dem Kreissportbund (KSB) erarbeitet, soll helfen, den zukünftigen Wandel des Sports mit seinen Auswirkungen auf die lokale Sportentwicklung und städtische Sportförderung aufzuzeigen. Dabei baut die Stadt kompetente Unterstützung durch Sportwissenschaftler des Stuttgarter Instituts für kooperative Planung und Sportentwicklung. „Wir wollen aber keine fertige Studie kaufen“, betont Wiese. „Wir wollen das Konzept vielmehr gemeinsam mit den Aktiven und Interessierten vor Ort entwickeln. Im Zentrum steht der aktuelle und zukünftige Bedarf an Sportaktivitäten und Sportstätten für die Winsener Bevölkerung.“ Bis zum Sommer stehen daher eine repräsentative Bürgerbefragung sowie eine umfangreiche Bestandsaufnahme im Vordergrund.
Auch die zahlreichen Winsener Sportvereine werden intensiv mit einbezogen und die Sportstätten einer Überprüfung unterzogen: Wie zukunftsfähig ist die Struktur der Vereine? Sind die Sportstätten aus technischer und auch sportpädagogischer Sicht für die Zukunft gerüstet? Wie sieht es mit der künftigen Auslastung aus?
Im zweiten Schritt werden konkrete Ziele und Maßnahmen erarbeitet. Neben den Sportvereinen werden auch Vertreter der Verwaltung, der Politik, des KSB, der Schulen und Kindertagesstätten sowie Jugend- und Seniorenvertreter in die Aktion mit einbezogen. Bis zum Frühjahr 2014 soll das Sportentwicklungskonzept fertiggestellt und dem Rat der Stadt Winsen zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
Mehr Infos bei Ulrike Tschirner, Tel. 04171 - 657213.