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Stadt bessert Straßen aus

Mit Kaltasphalt werden die schlimmsten Löcher in den Fahrbahnen ausgebessert
thl. Winsen. Schlaglöcher, Risse, Abbrüche - der Winter hat den Straßen in Winsen wieder erheblich zugesetzt. "Schuld ist in den Straßenbelag eingedrungenes Wasser, dass sich bei Frost ausdehnt und so die Straßenoberfläche 'sprengt'", erklärt Dipl.-Ing. Martin Färber aus dem Rathaus. Die Stadt sei bemüht, die gröbsten und größten Schadstellen auch bei niedrigen Außentemperaturen kurzfristig zu beheben. "Alle zwei Wochen ist ein Team des Bauhofes mit einer Ladung Kaltasphalt unterwegs, der bei Temperaturen von bis zu minus fünf Grad verarbeitet werden kann", so Färber weiter. Rund 25.000 Euro lässt sich die Stadt diese Maßnahmen jedes Jahr kosten. Wohlwissend, dass diese Sanierungen nicht von Dauer sind. Denn fast immer weist der angrenzende Bereich des Oberflächenbelages feine Risse auf, die bei weiteren Wechseln von Frost- und Tauperioden dazu führen, dass die Schadstelle aufbricht und sich der Kaltasphalt wieder löst. "Aus Gründen der Verkehrssicherheit können wir auf diese kurzfristige Reparaturmaßnahmen aber nicht verzichten", so Martin Färber.
Sobald die Temperaturen sich dauerhaft im Plusbereich befinden, geht es an die längerfristige Beseitigung von Winterschäden. Das schlägt mit bis zu 80.000 Euro zu Buche. Dabei werden verschiedene Verfahren angewandt.
Und dann gibt es noch die Teile des städtischen Straßennetzes, die dringend einer Gesamtsanierung bedürfen, wie z.B. der Stadtring. Martin Färber: "So lange dieser allerdings als Umleitungsstrecke für die marode Luhebrücke im Zuge der Hansestraße fungiert, spielt sich auf dem Ring gar nichts ab." Deshalb wurde die Maßnahme auf die Jahre 2015 und 2016 verschieben.