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Stadt ist ein gesunder Konzern

Kämmerer Matthias Parchatka (Foto: Stadt Winsen)
thl. Winsen. Als Konzern ist die Stadt Winsen gut aufgestellt. Das geht aus dem Jahresabschluss 2013 hervor, der einen Überschuss von rund 5,8 Millionen Euro im ordentlichen Ergebnis und 102.000 Euro im außerordentlichen Ergebnis aufweist. Das geht aus einer Vorlage für den Wirtschaftsausschuss hervor, der am Montag, 2. März, um 18 Uhr öffentlich im Sitzungssaal des Rathauses tagt.
"Das Gesamtergebnis setzt sich aus der Summe der Ergebnisrechnungen der Stadtverwaltung und des Haushalts Abwasser sowie aus der Gewinn- und Verlustrechnung der Stadtwerke zusammen", erklärt Kämmerer Matthias Parchatka. Dabei seien im Vergleich zum Vorjahr die Gesamterträge um 5,3 Millionen Euro und die Gesamtaufwendungen um etwa 5,5 Mio. Euro gestiegen. "Hauptursächlich hierfür waren bei den Stadtwerken höhere Umsatzerlöse und die gestiegenen Materialaufwendungen, die in etwa dem Anstieg der Erlöse entsprachen", so der Kämmerer.
Die Bilanzsumme aller drei Einrichtungen zusammen beträgt 291 Mio. Euro und ist rund 5,8 Mio. Euro höher als in 2012. Allein das Sachvermögen stieg um rund 4,6 Mio. Euro.
"Die Lage des Konzerns Stadt Winsen ist insgesamt als positiv zu bewerten", so Parchatka und warnt vor zu viel Euphorie. "Jedoch zeichnen sich bei einzelnen der verbundenen Aufgabenträger Schwierigkeiten ab. So mussten bereits im Haushaltsjahr 2014 zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit bei der Stadtverwaltung Liquiditätskredite aufgenommen werden. Darüber hinaus sind für die Finanzierung der Investitionen in die Infrastruktur im Haushaltsjahr 2015 Investitionskredite in Höhe von 9,5 Mio. Euro vorgesehen. Insgesamt muss die zukünftige Entwicklung beachtet werden. Diverse Krisen in verschiedenen Ländern könnten sich zeitlich verzögert negativ für die exportorientierte deutsche Wirtschaft auswirken. Durch sinkende Finanzausgleichsleistungen (Einkommenssteueranteil) und Gewerbesteuer würde dies auch die Stadt Winsen betreffen."