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Viele Probleme sind anzupacken

Wirtschaftsförderer Matthias Wiegleb
thl. Winsen. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Winsen ist auf einem guten Weg, hat aber noch mit vielen Problemen zu kämpfen. Darauf machte Wirtschaftsförderer Matthias Wiegleb im zuständigen Fachausschuss aufmerksam. Dort hatte die SPD einen Sachstandsbericht über die Entwicklung des Wirtschaftsförderungskonzeptes eingefordert.
Winsen sei zwar in vielen Punkten für Unternehmen und Familien attraktiv, dennoch gebe es diverse "Schwachpunkte", an denen man aber arbeite:
- teilweise Unterversorgung an Breitband
- fehlende Nahverkehrsanschlüsse in den Gewerbegebieten
- keine herausragende Bedeutung für eine oder mehrere Leitbranchen in der Metropolregion Hamburg
- optimierbarer Branchenmix in der Innenstadt
Man wolle vor allem, so Wiegleb, neue zukunftsfähige Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und den breiten Branchenmix vergrößern. "Damit bleibt der Wirtschaftsstandort Winsen auch weiterhin krisenresistent", so Wiegleb weiter. Ein weiteres vorrangiges Ziel sei, die Innenstadt zu stärken und zusätzliche Aufenthaltsqualität zu schaffen sowie der weitere Ausbau des touristischen Angebotes.
Um die Breitbandversorgung zu verbessern, spreche Wiegleb mit den Unternehmen und bündele die Nachfragen, um den Versorgern zu zeigen, dass der Bedarf da sei und sich die Versorgung rechne.
Die Politiker nahmen Wieglebs Ausführungen zur Kenntnis. Sonja Bausch (CDU) schlug allerdings vor, dass Winsen stärker in den Konkurrenzkampf mit anderen Städten eintrete und sich dafür im Stadtmarketing von einer professionellen Werbeagentur beraten lasse. Dann könne man auch andere Unternehmen heranziehen.