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Vier Kandidaten wollen Wählerstimmen

Das WOCHENBLATT stellt drei Bewerber um das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Stelle vor / Bewerberin Dr. Natalie Arras antwortet nicht

thl. Stelle. Nur acht Wochen nach der Kommunalwahl werden rund 9.700 wahlberechtigte Steller Bürger am kommenden Sonntag, 6. November, erneut an die Wahlurne gebeten, um ein neues Gemeindeoberhaupt zu bestimmen. Der neue Bürgermeister wird übrigens für zehn Jahre gewählt, hat also eine Amtszeit bis 2026. Direkt gewählt ist der Kandidat, der am Sonntag mehr als 50 Prozent aller abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Schafft das keiner der Kandidaten, findet in zwei Wochen, am Sonntag, 20. November, eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern statt, die am 6. November die meisten Stimmen erhalten.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, war der bisherige Amtsinhaber Uwe Sievers nach seinem schweren Autounfall im März 2015 zum 1. Juni dieses Jahres in den Ruhestand versetzt worden. Deswegen wurde die neue Wahl nötig.
Insgesamt stellen sich vier parteilose Kandidaten zur Wahl:
• Dr. Natalie Arras, Veterinärin, Frank Conrad, 50-jähriger Dipl.-Verwaltungswirt (wird von der CDU unterstützt), Robert Isernhagen, 54-jähriger Bauamtsleiter der Gemeinde Stelle und allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters (wird von der SPD unterstützt), Peter Ziegler, 59-jähriger Diplom-Ingenieur und Ratsmitglied der Gemeinde Stelle.
Das WOCHENBLATT bat die vier Kandidaten zum Interview, allerdings blieb Dr. Natalie Arras die Antworten trotz Erinnerung schuldig.
Auf folgende Fragen sollten die potentiellen Bürgermeister antworten:
1. Lange stand Stelle finanziell gut da und galt quasi als schuldenfrei. In den vergangenen Jahren waren jedoch weitere Kreditaufnahmen notwendig. Wie wollen Sie die Finanzen wieder in „ordentliches Fahrwasser“ bringen?
2. Stichwort Investoren: In jüngster Zeit wurde gerade mit auswärtigen Investoren nicht gerade fair umgegangen (z.B. Nahversorgung in Ashausen oder Deutsche Derustit). Welcher Weg soll künftig eingeschlagen werden?
3. Wie wollen Sie die Gemeinde auch für junge Leute attraktiver machen?
4. Gerade die Ortsdurchfahrt von Stelle leidet an dem immer höheren Verkehrsaufkommen. Was kann hier geändert werden?
Die Antworten stehen in der Printausgabe des WOCHENBLATT,