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Wasserspiel vor der Kirche?

Auf dem Kirchvorplatz könnte sich die Planerin ein Wasserspiel vorstellen. Zudem sollte das Gotteshaus beleuchtet werden
thl. Winsen. Wie wirkt die Winsener Innenstadt auf auswärtige Besucher, die zum ersten Mal an der Luhe zu Gast sind. Mit dieser Frage beschäftigte sich Dipl.-Ing. Angelina Gastvogel Landschaftsplanerin aus der Stadtverwaltung, und legte im Fachausschuss der Stadt ein Konzept zur Neugestaltung der City vor.
Die Bereiche am Südertor, vor dem Rathaus und vor der Kirche sollten als Plätze entwickelt werden, die zum Verweilen einladen. Sie sollten optisch ansprechender und großzügig gestaltet werden. Dafür sollten die Sitzbänke, die Baumscheiben und die Papierkörbe ausgetauscht werden. Statt der jetzigen Laternen sollten Lichtsäulen aufgestellt werden.
Nach dem Entwurf soll die Kirche nachts angestrahlt werden. Auf dem Vorplatz eigne sich eine Wasserfläche mit einem Wasserspiel, das optional auch beleuchtet werden könnte. Dafür müsste allerdings das Eckermann-Denkmal weichen, das nach dem Konzept seinen neuen Standort auf der Fläche zwischen der Papetrie und dem Second-Hand-Laden an der Ecke Marktstraße/Nordertorstraße erhalten könnte.
Der Eingang des Rathaus sollte offener und repräsentativer gestaltet werden. Und im gesamten Innenstadtbereich sollte das Pflaster ausgetauscht werden, u.a. auch, weil es derzeit an vielen Stellen zu breite Fugen hat. Gastvogel schlug vor, Fahrbahnen und Fußwege durch unterschiedliche Pflasterungen mit großen und kleinen Steinen klar zu trennen.
Bauamtsleiter Andreas Mayer stellte klar, dass es sich bei dem Konzept lediglich um einen Gedankenanstoß handele, der noch nicht mit Kosten hinterlegt ist. Fakt sei, so Mayer, dass das Mobiliar in der Innenstadt aus den 80er Jahren stamme und eine Modernisierung der Aufenthaltsqualität die Innenstadt beleben würde.
Die Politiker fanden das Konzept im großen und ganzen gut, auch wenn "wohl nicht alles umsetzbar" sei. Wilfried Rieck (Winsener Liste) regte an, die Bahnhofstraße in die Planung miteinzubeziehen. Man wolle sich jetzt zunächst in den Fraktionen beraten und das Thema dann wieder aufgreifen.