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Wie marode ist die Brücke eigentlich?

Die Verbotsschilder werden von vielen Truckern ignoriert
thl. Winsen. Ist die Luhebrücke im Zuge der L234 wirklich so marode und einsturzgefährdet, wie die zuständige Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Lüneburg behauptet? Diese Frage stellt sich unweigerlich, wenn man sieht, dass tagtäglich diverse Brummis über das Bauwerk rollen, obwohl es ja für Fahrzeuge über 3,5 t gesperrt ist. Doch viele Trucker scheren sich nicht um das Durchfahrtverbot. "Hier ist doch gar nichts los. Warum soll ich dann Umwege fahren", sagte ein Kapitän der Landstraße jetzt auf Nachfrage zum WOCHENBLATT.
Dass die Verbotsschilder allein nicht ausreichen, um Lkw von der Brücke fern zuhalten, ist den Winsener Politikern schon lange bekannt. Unlängst schlugen sie bei der Lüneburger Behörde die Anbringung von optischen Fahrbahnverengungen vor. Doch diese seien nicht angedacht, so Vize-Behördenleiterin Annette Padberg. Allerdings wolle man jetzt nochmal Kontakt zum Landkreis und zur Polizei aufnehmen, um sich über Lösungsvorschläge auszutauschen, und dann, wenn möglich, die Beschilderung optimieren. Ob sich Brummifahrer, die über die Brücke wollen, allerdings von mehr Schildern abhalten lassen, darf bezweifelt werden.