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"Winsen 2030" kann starten

Das Logo des Konzeptes (Foto: Stadt Winsen)
thl. Winsen. Eine gute Nachricht für die Stadt gibt es jetzt aus Hannover. Das zuständige Sozial- und Bauministerium hat städtebauliche Fördermittel zur Innenstadtsanierung in Aussicht gestellt. Damit ist eine wichtige Weiche gestellt, um die Innenstadt zum Sanierungsgebiet zu erklären und ab Herbst eine Förderung auch für private Sanierungsmaßnahmen zu gewähren.
500.000 Euro hat die Ministerin in einer öffentlichen Erklärung als Anschubfinanzierung für das Jahr 2016 angekündigt. Die gesamte beantragte Förderung erstreckt sich über einen Zeitraum von acht Jahren und hat ein Volumen von 9,57 Millionen Euro. Die Stadt selbst wird 3,2 Millionen Euro zusätzlich beisteuern. Bürgermeister André Wiese (CDU): „Mit dieser Förderung haben wir die große Chance, in unsere Innenstadt als Herzkammer der Stadt zu investieren. Bereits in der Vorbereitung des Antrages sind in Gesprächen und unterschiedlichsten Beteiligungsformaten viele kluge Vorschläge, z.B. zur Umgestaltung des Kirchplatzes entstanden. Jetzt können wir mit voller Kraft einsteigen.“
Ein Schwerpunkt der Sanierung ist die Stärkung der Innenstadt als zentraler Versorgungsbereich. In enger Kooperation auch mit den Einzelhändlern, sonstigen Gewerbetreibenden und der Citymarketing GmbH sollen Maßnahmen ausgearbeitet und umgesetzt werden, um Winsens Innenstadt als attraktiven Standort für Wirtschaft, Handel, Kultur sowie als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu stabilisieren und auszubauen.
„Es ist eine spannende Zeit, die uns bevorsteht, und ich hoffe auf ein großes öffentliches Interesse“, so der Bürgermeister. „Zusammen mit Bürgern, Politik, Interessenvertretungen und der Verwaltung wollen wir die große Chance nutzen, die diese Entscheidung für die Stadt bedeutet. Bürgerforen, Workshops, Infoveranstaltungen und Rundgänge mit Betroffenen und Interessierten sollen eine breite Beteiligung an der Sanierung gewährleisten und mit für nachhaltige Innenstadtkonzepte sorgen.“
Das Sanierungsverfahren bietet auch Privatpersonen eine Möglichkeit der Förderung. Wie so eine finanzielle Unterstützung im Einzelnen aussieht, dazu können sich interessierte Bürger ab Herbst im Rathaus beraten lassen. Zuerst aber sollen das Sanierungsgebiet förmlich festgelegt und ein Sanierungsträger ausgewählt werden.