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Winsen: Millionen erwirtschaftet

Kämmerer Matthias Parchatka (Foto: Stadt Winsen)

Finanzlage der Stadt besser als vermutet / Steuereinnahmen sprudeln

thl. Winsen. Große Freude bei Winsens Kämmerer Matthias Parchatka: Die Finanzen der Luhestadt sind offenbar gar nicht so schlecht, wie immer behauptet. Im Wirtschaftsausschuss wurde jetzt der Jahresabschluss 2017 vorgelegt. Vorbehaltlich der sich durch die Prüfung ergebenden Änderungen wird das Haushaltsjahr im ordentlichen Ergebnis mit einem Überschuss in Höhe von 5.330.139,07 Euro sowie im außerordentlichen Ergebnis mit einem Überschuss in Höhe von 922.108,69 Euro abgeschlossen.
"Der Überschuss resultiert vor allem aus einer auch 2017 weiterhin guten konjunkturellen Gesamtlage und sich dadurch günstiger als prognostiziert entwickelten Einnahmen der Gewerbesteuer, des Gemeindeanteils an der Einkommenssteuer sowie der Verzinsung der Gewerbesteuer", erklärte Parchatka. "Insgesamt verlief die haushaltswirtschaftliche Lage bei den Erträgen erfreulich." Allein an Gewerbesteuererträgen flossen rund 16,8 Millionen Euro in die Stadtkasse.
Die ordentlichen Gesamtaufwendungen verändern sich gegenüber dem Vorjahresergebnis um 5.130.137,31 Euro und stiegen um zehn Prozent auf den bislang höchsten Stand von 55,38 Mio. Euro. Der Hauptanteil der Steigerung entfällt in 2017 auf die Gewerbesteuerumlage, die Kreisumlage, die Zuweisungen zu den Kindertagesstätten sowie auf den Abschreibungsaufwand.
Insgesamt schloss das Haushaltsjahr 2017 mit einem Finanzmittelüberschuss in Höhe von 1,8 Mio. Euro, der den Bestand an liquiden Mitteln auf 6,1 Mio. Euro erhöhte. Parchatka: "Zu beachten sind die gebildeten Haushaltsausgabereste in Höhe von 15 Mio. Euro. Sollten sie im Jahr 2018 in entsprechender Höhe kassenwirksam werden, müssten die noch vorhandenen Mittel komplett zur Finanzierung mit herangezogen werden und darüber hinaus die vorgetragene Kreditermächtigung aus 2017 in Anspruch genommen werden."
Folgende Investitionen stehen in diesem Jahr für die Stadt an: Sanierung und Ausbau von Schulen in Höhe von rund vier Millionen Euro, der Erwerb von Grundstücken (1,6 Millionen Euro), Bau von Reihenhäusern und Kindergarten (rund 920.000 Euro) und das Parkhaus am Bahnhof (1,5 Millionen Euro).
Die Ausschussmitglieder nahmen den Rechenschaftsbericht zur Kenntnis.