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Winsen wirft Hut in den Ring

Der Fähranleger in Hoopte ist eine Touristenattraktion, mit der die Stadt bei der Bewerbung punkten kann
thl. Winsen. Premiere für die Stadt Winsen: Sie hat sich um die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm mit der Dorfregion Winsener Marsch, bestehend aus den Ortsteilen Hoopte, Stöckte, Laßrönne und Tönnhausen, beworben. "Es ist das erste Mal, dass wir bei so etwas mitmachen", erklärt Bürgermeister André Wiese (CDU).
Ziel ist, die Region, die durch die Lage zu den Hansestädten Hamburg und Lüneburg das Potential sowohl für die Anwohner als auch für Touristen als Erlebnis- und Naherholungsraum besitzt, weiterzuentwickeln. Das betrifft vor allem die Handlungsfelder Tourismus, Naherholung und Kultur sowie Zukunft Dorf und Landwirtschaft.
"Mit der Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm kann eine zielgerichtete Förderung bei der Sanierung und Umnutzung der vielfältig vorhandenen ortsbildprägenden Bausubstanz gewährleistet werden", erklärt Wiese. "Auf diese Weise kann dazu beigetragen werden, dass die kulturhistorisch wichtige und interessante Eigenart der verschiedenen Siedlungsstrukturen (Deich- bzw. Marschdörfer Hoopte und Alt-Stöckte, Fischer- und Bauerndörfer Laßrönne und Tönnhausen) mit ihrem jeweiligen überkommenen individuellen Ortsbild auch langfristig bewahrt werden." Ziel sei außerdem, die Dorfregion als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort weiter zu entwickeln.
Wiese rechnet damit, Anfang 2015 eine Entscheidung zu bekommen. Wie viel Geld die Stadt für das Dorferneuerungsprogramm bekommt, ist noch unbekannt. Bisher gab es immer zwischen 600.000 und 1,2 Millionen Euro an Fördergeldern pro Dorf.