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Wirklich nur eine Nebelkerze? - Stadt dementiert Kontakt zu Firma Aldi

Christian Riech bestreitet Gespräche mit der Firma Aldi
thl. Winsen. "An den Veröffentlichungen im WOCHENBLATT, dass die Firma Aldi ihr Zentrallager im Gewerbegebiet Luhdorf ansiedeln will, ist nichts dran", sagt Winsens Verwaltungsvize Christian Riech. "Der Stadt liegt Stand heute keine Anfrage des Unternehmens vor."
Nachdem das WOCHENBLATT bereits mehrmals über eine mögliche Ansiedlung des Discounter-Zentrallagers berichtet und jüngst auch zwei Varianten möglicher neuer Gewerbegebiete veröffentlicht hat, dementiert die Stadt ungewohnterweise in einer Presseerklärung Gespräche mit dem Unternehmen und bezeichnet die Veröffentlichungen als "Sommertheater".
Aber sind das wirklich nur Nebelkerzen? Fakt ist: Als mögliche Ansiedlungspläne des Lagers in Stelle publik wurden, regte sich sofort enormer Widerstand aus der Bevölkerung und teilweise auch aus der Politik, der den Verhandlungen der Gemeinde mit dem Unternehmen nicht dienlich war. Versucht die Stadt Winsen deshalb eventuelle Gespräche geheim zu halten? Fakt ist auch: Das WOCHENBLATT hat seine Informationen aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle.
In seiner Presseerklärung weist Christian Riech darauf hin, dass der Stadtrat entsprechende Beschlüsse für neue Gewerbegebiete fassen muss. Was er dabei aber verschweigt, ist die Tatsache, dass über eine mögliche Aldi-Ansiedlung im nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss entschieden wird.